Top 6 Tipps für den Fellwechsel bei deinem Hund

Juckreiz & Co sind oft Begleiterscheinungen beim Fellwechsel. Erfahre jetzt die besten Tipps, damit dein Hund den Fellwechsel bestmöglichst übersteht.

Du möchtest deinen Hund unterstützen bzw. den Fellverlust beschleunigen und das ohne Juckreiz? Oder steht der erste Fellwechsel bei deinem Welpen bevor? Dann lies jetzt die wichtigsten Tipps & Tricks!

Wann beginnt und endet der Fellwechsel?

Der Fellwechsel bei deinem Hund bedeutet für den Stoffwechsel eine hohe Belastung. Durch die richtige Ernährung und Pflege der Haut kann dem Juckreiz ein Ende bereitet werden.

Achtung: Zweimal im Jahr durchlebt je nach Rasse und Alter fast jeder Hund den Fellwechsel für 6-8 Wochen.

Meist wechselt dein felliger Freund sein Fell vom Winter- zum Sommerkleid im Frühling. Ein “dickes Fell” für den Winter legt sich dein Hund bereits im Herbst zu, um für die kalte Jahreszeit gerüstet zu sein. Wenn du dich bereits um das Fell deines Vierbeiners kümmerst, kannst du gleichzeitig darauf achten, dass auch die Krallenpflege bei deinem Hund richtig gemacht wird!

Die Veränderungen des Tageslichts sowie sinkende Temperaturen suggerieren deinem Hund, dass es Zeit für ein wärmeres bzw. kälteres Fellkleid wird. Auch ausgeschüttete Hormone, wie vor der Läufigkeit oder bei kastrierten Hunden, verstärken den Haarausfall bei deinem Hund.

Die 6 besten Tipps gegen den Juckreiz beim Fellwechsel

Bürste:
Durch das Bürsten werden die alten, abgestorbenen Haare schnell herausgekämmt und dadurch empfindet dein Hund weniger Juckreiz.
Luftfeuchtigkeit:
Vor allem im Winter sind die Räume trocken und das wiederum begünstigt den Juckreiz. Stelle einfach eine Schale Wasser auf den Heizkörper oder die Heizung. Dein Hund wird es dir danken!
Fettsäuren:
Beim Fellwechsel hat dein Hund einen höheren Bedarf an essentiellen Fettsäuren. Durch einen Mangel können Juckreiz und Schuppenbildung entstehenEssentielle Fettsäuren können vom Körper nicht selbst produziert werden und müssen daher durch die Nahrung aufgenommen werden. Vor allem Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren sind besonders wichtig. Zu den wichtigsten, natürlichen Ölen zählen: Schwarzkümmelöl, Leinöl, Hanföl, Nachtkerzenöl, Lachsöl, Walnussöl, Distelöl und Kabeljauöl. Wenige Tropfen reichen meist aus. Eine zu hohe Dosierung begünstigt Durchfall.
Allergien:
Die Anzahl an allergischen Erkrankungen nimmt auch bei Hunden stark zu. Zum Beispiel vertragen viele Hunde Getreide nicht. Achte deshalb darauf, dass das Nassfutter einen geringen Getreide- und dafür einen hohen Fleischanteil besitzt. Ansonsten können Allergien gefördert werden. Wusstest du, dass auch Hunde an einer Pollenallergie leiden können?
Vitamine:
Das Vitamin H, auch Biotin genannt, wirkt sich positiv auf die Qualität von Haare, Haut und Krallen deines Hundes aus.
Shampoo:
Rückfettende Hundeshampoos sorgen für mehr Feuchtigkeit der Haut und auch für das Absterben von Parasiten.

Oftmals sind Parasiten wie

  • Milben
  • Zecken oder
  • Flöhe

die einfachste Erklärung für den Juckreiz. Verwende natürliche Mittel für die Zeckenbekämpfung.

Fellwechsel beim Hund: Shampoo hilft

So läuft der erste Fellwechsel bei deinem Welpen ab

Vom ersten Fellwechsel bei einem Welpen spricht man normalerweise, wenn er sein ursprüngliches Babyfell verliert. Dieses ist normalerweise weich und kuschelig. Nach dem Verlust seines Babyfells (keine Angst, es ist ein fliegender Wechsel) wachsen die neuen Haare nach und er bekommt dann sein neues, “erwachsenes” Haarkleid.

Dieser Prozess kann sich von wenigen Wochen bis zu einigen Monaten hinziehen.

Expertentipp: Mache deinen Welpen von Anfang an mit der Bürste vertraut, damit er keine Angst davor hat.

Video-Anleitung für das richtige Bürsten deines Hundes

In diesem Video wird dir ausführlich erklärt, welche Bürste für welches Fellkleid geeignet ist und auf welche Besonderheiten du sonst noch Acht geben musst:

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