Hund vegan ernähren

Den Hund vegan ernähren – Geht das?

Ein heikles Thema, das die Hundebesitzer-Nation seit Jahren spaltet: Hund vergan ernähren oder doch nicht? Wir haben recherchiert und Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammengetragen. Doch eines vorweg: DIE richtige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Jeder Hundebesitzer muss selbst entscheiden, ob er seinen Liebling vegan ernähren möchte oder nicht.

Vegane Ernährung – Ja Bitte!

Die vegane Hundeernährung ist seit Jahren sehr umstritten. Den Hund rein pflanzlich zu ernähren ist aber relativ einfach. Wichtig dabei ist, dass die Vierbeiner mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden. Entweder man kauft veganes Fertigfutter, oder bereitet die veganen Mahlzeiten selbst zu. Eine ausgewogene Hundeernährung sollte dabei immer sehr ernst genommen werden!

Vegane Hundeernährung ist erlaubt, sofern der Hund alle notwendigen Nährstoffe erhält. Klick um zu Tweeten

Im konventionellen Hundefutter befindet sich nicht nur pures Fleisch, sondern auch Häute, Blut, Federn, Hufen, Mägen, Knochen und andere Körperteile von toten Tieren. Oft wird Hundefutter auch aus Körperteilen erkrankter oder verendeter Tiere hergestellt. Kein Mensch würde das essen! Seit es die Tierfutter-Industrie gibt, erkranken immer mehr Hunde an Übergewicht und Krebs. Auch eine Studie bestätigt, dass vegane Hundeernährung gesund ist und ohne gesundheitliche Einschränkungen möglich ist.

Hunde benötigen in ihrer Mahlzeit Proteine, Kohlenhydrate, Gemüse, Öl und zusätzliche Nährstoffe die beigemischt werden müssen. Der Kohlenhydratanteil liegt bei ca. 40%, der Anteil an Proteinen bei ca. 30%, Gemüse sollte zu ca. 27% vorhanden sein und Öl zu ca. 3%. Spaghetti mit Soja-Bolognese oder Tomatensoße und Gemüsereis kann nicht nur Menschen, sondern auch Hunden serviert werden. Beim Kochen sollte man jedoch auf Salz, Zucker und Gewürze verzichten.

Ein abwechslungsreicher Speiseplan hat also noch keinem Vierbeiner geschadet. Es sollte auf alle Fälle sichergestellt sein, dass keine giftigen Lebensmittel für Hunde enthalten sind. Egal ob gekauftes oder selbst gekochtes Hundefutter, vegan ernährte Hunde erfreuen sich bester Gesundheit.

Vegane Ernährung – Nein Danke!

Der Hund stammt vom Wolf ab und ist wie sein wilder Vorfahre ein Allesfresser. Obwohl der Vierbeiner seit mehreren tausend Jahren domestiziert ist und sich an das Leben der Menschen angepasst hat, ist er auch heute noch ein Allesfresser. Eine einseitige, vegane Hundeernährung wird deshalb als nicht artgerecht eingestuft.

Kritiker der veganen Hundeernährung behaupten, dass eine fleischlose Nahrung unnatürlich ist und zu Mangelzuständen führen kann. Immerhin garantiert Fleisch die Zufuhr an Vitamin E, B 12 und Mineralstoffen wie Jod, Eisen, Phosphor, Kalzium und Proteinen. Diese befinden sich vor allem in rohen Fleisch. Viele Hundebesitzer nutzen Soja als Alternative, dabei fehlen jedoch die erwähnten Mineralstoffe, sodass diese ergänzend verarbreicht werden müssen. Zusätzlich wird Soja unter hohem Einsatz von Pestiziden angebaut und besitzt hormonell wirksame Bestandteile.

Auch das Kiefergelenk des Hundes ist nicht auf den übermäßigen Verzehr von pflanzlicher Nahrung ausgelegt. Seine Energie gewinnt er zwar aus Kohlenhydraten, die Aufnahme der Aminosäure Arginin, die häufig in tierischen Geweben vorkommt, ist jedoch für die Ernährung essentiell. Eine komplett vegane Hundeernährung bildet nicht das natürliche Fressverhalten eines Hundes ab und ist daher nicht artgerecht und keinesfalls zu empfehlen.

Hund vegan ernähren oder doch nicht?

Diese Frage muss sich jeder Hundebesitzer selbst stellen. Egal ob vegane Hundeernährung oder nicht, beide Formen der Ernährung haben positive und negative Aspekte. Ein fleischloses Hunde-Keks für Zwischendurch ist mit Sicherheit nie verkehrt. Deshalb haben wir für deinen Vierbeiner ein superleckeres Rezept für ein fleischloses Hunde-Keks gesucht:

Fleischloses Rezept für Hunde-Kekse

Zutaten:
9 Tassen Vollkornmehl
1 Tasse Nährhefe
1 EL Salz
1 EL Knoblauchpulver

Zubereitung: Die trockenen Zutaten mischen und ca. 3 Tassen Wasser hinzugeben. Anschließend alles zu einem ausrollbaren Teig kneten und in einer Stärke von ca. 4mm ausrollen. Schneide die gewünschte Form aus und backe alles bei 180 Grad für 10-15 Minuten.
Wichtig: Die Hunde-Kekse nach dem Backen über Nacht oder wenigstens für eine Dauer von 8 Stunden stehen lassen, damit sie hart und knusprig werden.

Wir wünschen einen guten Appetit!

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