Corona Lockdown: 8 Tipps, wie du ihn mit Hund und Katze verbringst

10. November 2020

Die Coronavirus-Pandemie betrifft auch unsere Haustiere. Wie kannst du während des Lockdowns am besten für sie sorgen? Worauf musst du besonders achten? Hier erfährst du, was deinem Liebling jetzt gut tut!

Junge Frau mit Hund auf Couch

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie wird es vorerst nicht so schnell in die Ferne gehen. Verständlich, dass die Situation für alle von uns schwierig ist – für unsere Familie, unsere Freunde und die Gesellschaft als Ganzes. Aber was ist mit unseren Vierbeinern? Es ist an der Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, inwiefern Corona Lockdown, Quarantäne und Social Distancing unsere Haustiere betrifft. Und was wir tun können, damit es unseren Hunden und Katzen gut geht und sie während dieser herausfordernden Zeiten sicher sind. Sie sind immer für uns da, aber wie können wir uns jetzt bestmöglich um sie kümmern? Hier findest du 8 Tipps, um während des Lockdowns gut für deinen Hund oder deine Katze zu sorgen. Und vielleicht helfen diese Tipps auch dir selbst!

1. Ruhig bleiben, weiter machen

Für manche Menschen bedeutet der Corona Lockdown Stress, Angst und Sorgen. Trifft all das bei dir zu, fühlen deine Haustiere wahrscheinlich ähnlich mit dir mit! Unser erster Tipp darum: Versuche, ruhig und positiv zu bleiben, solange wir uns mitten in der COVID-19-Pandemie befinden. Selbst der Lockdown hat seine guten Seiten: So kannst du endlich mehr Zeit mit deinem Vierbeiner verbringen! Vielleicht zeigt uns die Pandemie auf diese Weise, was wichtig im Leben ist – nämlich, Zeit mit unseren Liebsten zu verbringen, in Sicherheit zu sein und jene Momente, die wir zusammen verbringen, zu genießen. Bleib also ruhig und mach das Beste daraus. Deine positive und entspannte Stimmung wird sich auf deine Vierbeiner übertragen und ihr Wohlbefinden ebenfalls verbessern.

💡 Um den Kopf frei zu bekommen, geht täglich nach draußen, bewegt euch und sucht euch vielleicht ein neues Hobby, etwa Yoga oder Meditation.

2. Nimm dir Zeit zum Kuscheln und Bauchkraulen

Das Positive am Corona Lockdown ist, dass du höchstwahrscheinlich mehr Zeit mit deinem Hund oder deiner Katze verbringst. Es kann durchaus sein, dass dein Haustier durch die familiären Sorgen, die geänderte Routine und reduzierten sozialen Kontakte verwirrt ist. Nimm dir darum täglich Zeit und verbringe einen Moment der ungeteilten Aufmerksamkeit mit deinem Liebling. Ein paar Minuten dafür zu reservieren, um mit deinem Haustier zu kuscheln und es zu beruhigen, kann einen großen Einfluss auf das Wohlergehen und Sicherheitsgefühl deines Vierbeiners haben. Die Zeit kannst du dir einfach während dem Morgenkaffee nehmen oder bevor du dich ins Bett kuschelst. Gemeinsam Quality Time zu verbringen kann auch dein Wohlbefinden verbessern und mögliche Ängste von Hunden reduzieren. Probiert doch auch einfach einmal neue Dinge aus, die euch näher zusammen bringen, wie zum Beispiel eine Einheit Doga – Hundeyoga!

3. Schaufel dir Zeit für Bewegung frei

Wenn man die meiste Zeit zuhause verbringen muss, so wie das während einer Quarantäne oder im Lockdown der Fall ist, kann sich das nachteilig auf die körperliche Gesundheit und tägliche Bewegung auswirken. Für deinen Vierbeiner ist es nicht anders. Es macht in diesem Fall Sinn, deiner Katze mehr Raum und Zeit im Freien zu gewähren und Hunde brauchen den täglichen Spaziergang mehr denn je. Hier kannst du nachlesen, wie viel Bewegung dein Hund täglich braucht. Lebst du in Deutschland, gibt es demnächst möglicherweise sogar eine gesetzlich festgelegte „Gassi-Pflicht“ für Hunde.

Person mit gelbem Mantel und Stiefeln geht in einem Herbstwald mit Hund spazieren

Egal ob drinnen, an der Leine oder als Freiläufer – wir empfehlen immer, in einen GPS Tracker für Hunde oder Katzen zu investieren, damit dein Haustier während des Lockdowns sicher und du ohne Sorgen bist. Du erfährst dadurch nicht nur, wo sich dein Haustier gerade aufhält, sondern kannst auch sehen, wie aktiv es ist. Auf diese Weise bleiben sowohl du als auch dein Haustier während des Lockdowns in Form.

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4. Sorge für Gesundheit und regelmäßige Pflege

Ein weiteres wichtiges Thema während einer Pandemie ist es, gesund zu bleiben – frei von Krankheit und in guter körperlicher Verfassung. Während du alles tust, um dich selbst und andere bestmöglich vor dem Coronavirus zu schützen, vergisst du möglicherweise auf deinen Hund oder deine Katze. Neueste Forschungen haben ergeben, dass sich auch Haustiere mit dem Coronavirus infizieren können. Es macht darum Sinn, zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, damit dein Hund oder deine Katze gesund bleibt. Du kannst z.B. immunstärkende Nahrungsmittelergänzungen verabreichen oder ihnen eine extra Portion Pflege zukommen lassen, sollten sie mit einer kränkelnden Person oder einem anderen Tier in Kontakt gekommen sein.

Achte weiterhin auf die Pflegeroutine deines Hunds oder deiner Katze. Das kannst du tun, damit diese gesund bleiben:

5. Sorge für geistige Unterhaltung

Auch Hund und Katze langweilen sich, wenn der Corona Lockdown ihr tägliches Leben und ihre Aktivitäten beeinflusst. Darum ist es wichtiger denn je, sie geistig auf Trapp zu halten. Probiere es mit Puzzlespielen oder Futterspendern, biete verschiedene Spielzeuge an, erforscht auf euren Spaziergängen neue Gegenden und finde heraus, wie sich dein Haustier am liebsten beschäftigt und dabei zufrieden bleibt. Eine elektrische Maus für deine Katze oder ein neues Kauspielzeug für deinen Hund kann Wunder wirken.

6. Stocke deinen Vorrat auf

Da wir in unvorhersehbaren Zeiten leben, nutze die Gelegenheit, um deine Speisekammer mit notwendigen Vorräten für deinen Vierbeiner aufzustocken. Das kann Hunde- oder Katzenfutter sein, Leckerli, Pflegeprodukte, Floh- oder Zeckenbehandlungen und Medikamente. So hast du keinen Stress und immer alles für den Fall zuhause, dass es plötzlich zu Planänderungen kommt oder wegen des Lockdowns Geschäfte geschlossen werden. Achte aber trotzdem darauf, nichts zu horten – es sollte auch für andere Tiereltern noch etwas übrig bleiben. Dasselbe gilt für Produkte für uns Menschen.

7. Hol dir Unterstützung

Die aktuelle Situation ist herausfordernd für alle – und du kannst nicht immer alles alleine schaffen. Ja, du möchtest dich bestmöglich um deinen Vierbeiner kümmern, aber sei nicht zu hart zu dir, solltest du deinen Erwartungen nicht entsprechen. Nimm Hilfe von anderen an. Fühlst du dich nicht gut, kannst du zum Beispiel einen Nachbar oder Freund fragen, ob sie einen Spaziergang mit deinem Hund unternehmen können, während du dich ausruhst. Brauchst du Unterstützung mit dem Einkauf oder muss deine Katze zum Tierarzt? Es findet sich sicher jemand, der bereit ist, dir in diesen schweren Zeiten unter die Arme zu greifen. Denk dran: Du musst das alles nicht alleine schaffen, wir sitzen alle im selben Boot!

8. Sei nett zu dir

Der Corona Lockdown scheint die optimale Möglichkeit zu sein, alle möglichen Dinge zu erledigen. Aber sei nicht zu hart zu dir, wenn du deine Liste nicht vollständig abzuarbeiten schaffst. Du möchtest vielleicht deine Produktivität steigern, endlich das Fotoalbum deiner Familie fertigstellen, alle Bücher in deinem Bücherschrank lesen, wieder mit dem Joggen beginnen oder mehr für deine Liebsten kochen. Wenn du all das versuchst, ein Teil aber trotzdem liegen bleibt, heißt das nicht, dass du dich schlecht fühlen musst – du bist einfach nur ein Mensch. Sei darum nett zu dir selbst. Und zum Glück haben dich dein Hund oder deine Katze genau so lieb, wie du bist – egal ob du dir im Corona Lockdown einen Sixpack oder ein paar extra Kilos zugelegt hast.

Zusammenfassung: Während Corona Lockdown gut für unsere Haustiere sorgen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die hier beschriebenen Tipps zwar für deinen Vierbeiner gelten, sie aber auch DIR dabei helfen, während des Lockdowns gesund und fit zu bleiben. Worauf wartest du also noch? Atme einmal tief durch, genieße die schönen Momente mit deinen Liebsten, mach ein bisschen Bewegung, kümmere dich um dein Wohlbefinden und schau einfach, dass du alles zuhause hast, das dir dabei hilft, durch diese Zeit zu kommen. Wir sind da für dich und unterstützen euch beide – dich und deinen Vierbeiner. In guten wie in schlechten Zeiten.


Denkst du darüber nach, dir während des Lockdowns einen Hund oder eine Katze zu holen? Dann wirf einen Blick, was du beachten musst, wenn ein Hundewelpe bei dir einzieht oder wie du eine Katze an ihr neues Zuhause gewöhnst.

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