Umfassender Guide: Wie oft muss ein Hund raus und Gassi gehen?

Erfahre jetzt wie oft genug ist und wann du deinem Hund zu viel Gassi gehen zu mutest!

Regelmäßige Bewegung und genügend Auslauf sind für die Gesundheit deines Vierbeiners unerlässlich. Doch jeder Hundebesitzer stellt sich die Frage beim Gassi gehen mit Hund: Wie oft ist genug und wann ist es zu viel?

Klar gibt es je nach Rasse Unterschiede, wie oft du mit deinem Vierbeiner vor die Tür musst bzw. wie viel Auslauf er benötigt. Das Gassi gehen mit Hund sollte dennoch auf deiner täglichen Todo-Liste stehen.

So viel Bewegung ist nötig beim Gassi gehen mit Hund

Jeder Hund ist einer bestimmten Hundegruppe zugehörig. Wenn du die Hundegruppe von deinem Vierbeiner weißt, dann können wir dir genau sagen, wie viel Auslauf dein Hund benötigt. Wie bereits erwähnt, gibt es hier je nach

  • Größe
  • Alter
  • Wetterbedingung oder
  • Gesundheitszustand

große Unterschiede.

Diese Hundegruppen müssen körperlich und geistig sehr gefordert werden

Einen hohen Bewegungsdrang haben vor allem

  • Hütehunde, wie Sheltie oder Border Collie
  • Gebrauchshunde, wie der Deutsche Schäferhund
  • Treibhunde, wie Bouvier des Flandres

Wenn dein Hund zu dieser Hundegruppe gehört, dann braucht dein Hund nicht nur körperliche, sondern vor allem auch geistige Förderung, da diesen Hunden bei belanglosen Spielen meist langweilig wird.

2,5 Stunden und zusätzlich intensive Beschäftigung gelten als Minimum.

Das bedeutet, dass bis zu 3 Gassirunden á 20- 25 Minuten optimal sind. Zusätzlich solltest du diese Hundegruppe täglich sehr ausgiebig geistig fordern.

Auslauf von Terriern

Klein, quirlig, lebhaft, lernfreudig und temperamentvoll – all diese Eigenschaften treffen auf den Terrier zu. Obwohl diese Hundegruppe klein ist, bedeutet das nicht, dass sie weniger Bewegung brauchen. Im Gegenteil: Sie sind Bewegungs-Täufel, die weniger geistige Förderung brauchen (im Vergleich zu Hütehunden).

Ca. 1,5 Stunden intensive körperliche und geistige Beschäftigung pro Tag ist ein Muss.

3 Gassirunden á 20 – 25 Minuten und geistige Auslastung von mindestens 20 Minuten sind für diese Hundegruppe notwendig.

Diese Hundegruppen müssen physisch sehr viel und kognitiv weniger gefordert werden

Diese tierischen Artgenossen, wie

  • Jagdhund
  • Laufhund
  • Pinscher und Schnauzer
  • Jagdgebrauchshunde
  • Windhunde und
  • Vorstehhunde

brauchen stets die sportliche Herausforderung.

Wir empfehlen sich 1,5-2 Stunden mit diesen Hunden ausdauernd zu beschäftigen.

Ausdauerläufe und lauflastige Gassi-Gänge sind herzlich willkommen.

Wissenswertes: 3 Gassirunden mit einer Dauer von jeweils ca. 30 Minuten sowie kognitive Beschäftigung von 10-15 Minuten sind pro Tag ausreichend.

Beagle, Bracke und Vorstehhunde lieben Nasenarbeit. Windhunde sind Sichtjäger und lieben kurze, intensive Sprints.

So viel Bewegung brauchen Gesellschafts- und Begleithunde

Chihuahua & Co zählen zu den Gesellschaftshunden. Stundenlanges Ausdauertraining ist hier fehl am Platz, da sie nicht für die Jagd gezüchtet wurden. Tägliche kleinere, spielerische Abwechslungen sind trotzdem gern gesehen, da ansonsten schnell Übergewicht droht.

Kurzköpfige Rassen, wie beispielsweise dem Mops, kann bei sportlichen Aktivitäten mehr Schaden zugefügt werden, da diese oftmals unter Atembeschwerden leiden und dies schnell zu einer Überhitzung führen kann.

Achtung: Zwei kleine Gassirunden von 20 min sowie kurze Spieleinheiten sind sind optimal für diese kleinen Vertreter.

Welche sportlichen Aktivitäten gibt es zur Auslastung meines Hundes?

Folgende Sportarten sind ideal, wenn dein Vierbeiner geistig und körperlich ausgelastet werden soll:

Gassi gehen mit Hund

Wie oft muss ein Welpe raus?

Welpen müssen öfter an die Frischluft, um ihr Geschäft zu erledigen, als erwachsene Hunde.

Merke dir als Faustregel: Gehe alle 2 bis 3 Stunden mit deinem Welpen vor die Haustüre.

Zu folgenden Anlässen ist ein kurzer Gang ins Grüne empfehlenswert:

  • Nach dem Aufwachen
  • Nach dem Fressen
  • Vor und nach dem Spielen

Oftmals genügt ein kurzer Besuch mit deinem Welpen draußen. Wie du bemerkt hast, müssen Welpen öfter raus, jedoch solltest du die täglichen Gassirunden nicht vernachlässigen.

Wie oft müssen Hunde aufs Klo?

Es gibt große Unterschiede, wie oft erwachsene Hunde und kleine Artgenossen aufs Klo müssen. Wie oft dein ausgewachsener Hund pinkeln muss, hängt von einigen Faktoren ab. Dazu zählen:

  • Gesundheit
  • Alter
  • Stress
  • Rasse

Als Faustregel gilt: Ca. alle 3 bis 4 Stunden muss ein ausgewachsener Hund an die frische Luft

Das bedeutet, dass dein Hund ca. 5 bis 6 Mal pro Tag auf die Hundetoilette will. Ein Hund kann auch länger ohne Pinkelpause auskommen, überreize jedoch nicht seine Blase.

Stress ist oft die Hauptursache, dass Vierbeiner öfter müssen, wie gewohnt.

Wenn dein Hund in letzter Zeit öfter auf die Toilette muss, dann bring deinen Hund zum Tierarzt und lasse ihn einmal durchchecken. Wusstest du, dass das erste Mal Pinkeln der eigentlichen Entleerung der Blase dient? Diese erste Entleerung dauert meist länger an. Die darauffolgenden Pinkelpausen haben einen sozialen Hintergedanken für seine Artgenossen bei den Gassirunden.

Hunde sind definitiv keine Stubenhocker – geh also raus an die frische Luft.

Doch nicht nur das Alter spielt in puncto Auslauf eine wichtige Rolle, auch die Rasse ist entscheidend.

  • Kurznasige Rassen, wie die Bulldogge oder der Mops, sind beispielsweise weit weniger aktiv, als ein Schäferhund oder Collie.
  • Aber auch kleinere Hunderassen, wie der Dackel, sind neugierig und lieben ausgiebige Spaziergänge, um die Gegend zu erkunden.

Andererseits kommt es auch darauf an, ob dein Vierbeiner ein reiner “Wohnungshund” ist oder ob er tagsüber in deinem Garten herumtollen kann.

Folgen für Gesundheit & Wohlbefinden durch ausreichend viel Bewegung

Bewegung an der frischen Luft steigert ja bekanntlich das Wohlbefinden.

Tägliche Spaziergänge stärken das Sozialverhalten, die Beziehung zwischen euch beiden und die Gesundheit und Fitness für dich und deinen Hundes.

Das Gassi gehen mit Hund hat folgende 3 gesundheitliche Vorteile:

  • Senkung des Blutdrucks
  • Stärkung der Knochen
  • Reduktion des Diabetes-Risikos

Oft führt Langeweile dazu, dass Hunde ihren Kaudrang an Gegenständen auslassen. Durch regelmäßigen Auslauf und gemeinsames Spielen lastest du deinen Hund besser aus und das exzessive Kauverhalten wird reduziert.

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