Dein Hund frisst nicht? 6 mögliche Gründe und Tipps

2. April 2021

Es kann beängstigend sein, wenn dein Hund nicht frisst oder wenn dein Liebling sich anders als gewohnt verhält. Erfahre die häufigsten Gründe, warum ein Hund nicht frisst und erhalte Tipps, wie du seinen Appetit wieder anregst.

Schwarz-weißer Hund sitzt am Tisch und wird von einer Hand gefüttert

Wenn dein Hund nicht frisst, ist es normal, dass du dir als fürsorgliches Frauchen oder Herrchen Sorgen um ihn machst. Wenn du die Gründe kennst, warum ein Hund nicht frisst, kannst du das Problem besser angehen. Es könnte mitunter für deinen Hund lebensbedrohlich sein, wenn er keine Nahrung zu sich nimmt, datum ist es keine Option, hier nicht zu handeln. In diesem Artikel findest du die 6 häufigsten Gründe dafür, das ein Hund nicht frisst und was du tun kannst. Sobald dein Hund wieder ein normales Fressverhalten aufnimmt, wirf doch einmal einen Blick in unseren Guide, der dir verrät, welches Gemüse du deinem Hund füttern kannst.

Hund frisst nicht – Das sind die häufigsten Gründe:

    1. Stress
    2. Verletzungen und Schmerzen
    3. Medizinische Behandlung 
    4. Krankheit
    5. Alter
    6. Ernährung

Vorübergehende Appetitlosigkeit bei Hunden ist kein Grund zur Sorge. So wie bei uns Menschen auch, kann es vorkommen, dass ein Hund manchmal wegen fehlender Bewegung oder einem Wetterumschwung einfach keinen großen Hunger hat. Wenn dein Hund aber länger als zwei Tage nicht frisst, solltest du umgehend deinen Tierarzt kontaktieren¹.

Wenn dein Hund kein Wasser trinkt oder wenn er übermäßig viel trinkt, verweist das höchstwahrscheinlich auf ein ernstzunehmendes Problem. Es gibt einige gefährliche Gründe, wenn dein Hund nicht frisst:

1. Stress

Genauso wie für uns Menschen, kann es Hunde stressen, wenn sich etwas in ihrem Umfeld verändert. Das könnte der Grund sein, warum dein Hund nicht frisst. Eine neue Umgebung, ein neues Familienmitglied im Haushalt oder andere Veränderungen können deinen Hund nervös machen und stressen. Sein Appetit wird zurückkommen, wenn er sich an die neue Situation gewöhnt hat. Trennungsangst und Sorgen können ebenfalls Gründe dafür sein, wenn ein Hund nicht frisst.

Was du tun kannst: Finde wenn möglich heraus, was deinen Hund stresst oder wovor er Angst hat und halte diese Trigger von ihm fern. Ist das nicht möglich, beruhige deinen Hund, indem du mit ihm spielst, ihn knuddelst und mit ihm sprichst. Versuche, die Umgebung deines Hundes so normal und beständig wie möglich zu halten und behalte im Hinterkopf, dass selbst eine neuer Futternapf Stress und Verwirrung bei alten Hunden auslösen kann.

Erfahre, wie du erkennst, wenn sich Hunde fürchten.

2. Verletzungen und Schmerzen

Wenn du merkst, dein Hund frisst nicht, kann das auch von einem Schmerz kommen. Verletzungen und Beschwerden haben häufig Einfluss auf den Appetit eines Hundes, vor allem, wenn es sich um Zahnschmerzen handelt. Es könnte sein, dass Hunde nichts fressen, weil es ihnen im Maul weh tut. Überprüfe das Maul deines Hundes auf Entzündungen, gebrochene oder abgeschlagene Zähne, tumorartige Wucherungen oder andere Körperverletzungen.

Dein Hund könnte auch an einer der folgenden Krankheiten, Verletzungen oder Zuständen leiden, die Schmerzen hervorrufen:

  • Probleme mit den Zähnen, der Zunge, dem Gaumen
  • Parasiten
  • Knochenbrüche
  • Vergiftungen
  • Allergien
  • Depression
  • Tumore
  • Infekte
  • Organische Probleme
  • Neurologische oder Autoimmunerkrankungen

Was du tun kannst: Konsultiere umgehend deinen Tierarzt, solltest du vermuten, dass dein Hund eine Krankheit, Verletzung oder Schmerzen hat.

3. Medizinische Behandlung

Sollte dein Hund erst kürzlich eine Operation und eine Anästhesie gehabt haben, könnte dies der Grund für den fehlenden Appetit sein. Diese Reaktion ist normal, aber wenn dein Hund nach ein paar Tagen immer noch nicht frisst, solltest du mit ihm den Tierarzt aufsuchen. Impfungen können auch zu einer vorübergehenden Appetitlosigkeit führen.

Was du tun kannst: Beobachte das Verhalten und die Fressgewohnheiten deines Hundes während er Medikamente bekommt oder gesundet. Sollte er nach ein paar Tagen nicht zu seinem gewohnten Fressverhalten zurückkehren, konsultiere deinen Tierarzt, um das abklären zu lassen.

4. Krankheit

Traurig blickender, kleiner brauner Hund

Dass dein Hund nicht frisst, kann auch ein Hinweis auf eine Erkrankung sein. Bakterielle oder virale Infekte, Harnwegsinfekte, Nierenversagen, Krebs und andere Krankheiten können deinem Hund den Appetit teilweise oder ganz nehmen. Appetitlosigkeit muss nicht notwendigerweise auf eine ernstzunehmende Krankheit verweisen, ein Besuch beim Tierarzt ist in diesem Fall aber ratsam.

Was du tun kannst: Suche deinen Tierarzt umgehend auf, sollte sich dein Hund seltsam verhalten und du eine Krankheit vermuten.

5. Alter

Mit zunehmendem Alter erkennst du vielleicht auch Veränderungen im Essverhalten deines Hundes. Je älter ein Hund wird, umso weniger bewegt er sich und verbrennt dadurch weniger Energie. In Konsequenz kann es sein, dass er weniger isst, als ein junger Hund. Dein Hund könnte in Begzu auf sein Futter auch wählerischer werden.

Was du tun kannst: Du kannst den Appetit deines Lieblings möglicherweise anregen, indem du Hunderfutter auswählst, das zum Alter und zu den Veränderungen, die dein Vierbeiner durchmacht, passt. Halte im Hinterkopf, dass auch Hunde-Demenz bei älteren Hunden zu vermindertem Appetit beitragen kann.

6. Ernährung

Hast du kürzlich die Marke des Hundefutters gewechselt? Oder hast du deinem Hund über Jahre hinweg dasselbe Fressen gegegben, so dass er sein Futter möglicherweise jetzt langweilig findet? Oder gibst du (oder jemand aus der Familie) dem Hund zu viele Snacks und Tischabfälle? Einer dieser Faktoren könnte ebenfalls der Grund sein, warum dein Hund nicht frisst.

Was du tun kannst:

  • Wechsel zu einem qualitativ besseren Hundefutter
  • Stelle sicher, dass das Hundefutter deines Lieblings nicht verdorben oder abgelaufen ist
  • Sieh zu, dass das Futter für deinen Hund die richtige Temperatur hat
  • Achte auf abwechslungsreiche Nahrung, damit dein Hund Interesse daran hat
  • Füttere keine Tischabfälle
  • Gib Leckerlis nur zur Belohnung

Best Practices: So regst du deinen Hund zum Fressen an

Wir möchten sicherstellen, dass du nie einen Hund hast, der dir nicht mehr aus der Hand frisst – so etwas kann höchst besorgniserregend sein. Um deinen Hund zu regelmäßigem Fressen anzuregen, empfehlen wir Folgendes:

  • Mache mit deinem Hund regelmäßig Bewegung und zeichne seine Aktivitäten auf
  • Gib deinem Hund volle Aufmerksamkeit und Liebe
  • Investiere in ein Hundetraining
  • Sei geduldig und unterstütze ihn. Wenn du wütend reagierst, frisst dein Hund noch schlechter
  • Bereite deinem Hund regelmäßige Mahlzeiten
  • Füttere ausgewogene und gesunde Nahrung
  • Gib deinem Hund Leckerli nur als Belohnung
  • Halte Futter und Wasserschalen sauber
  • Suche für deinen Hund die optimale Ernährung – dein Tierarzt kann dich dazu beraten

Zusammenfassung

Empfehlungen dazu, was zu machen ist, wenn ein Hund nicht frisst, hängen davon ab, welche Gründe dein Tierarzt als Ursache ermittelt. Sollte dein Hund aufgrund von Krankheit nicht fressen, verschreibt der Tierarzt möglicherweise eine spezielle Diät, um den Ernährungsbedarf deines Haustieres zu decken. Wenn du weißt, warum dein Hund nicht frisst, kannst du den besten Behandlungsplan bestimmen. Egal ob der reduzierte Appetit mit einem Verhaltensproblem oder einer Krankheit bzw. Schmerzen zusammen hängt, ist es immer am Besten, einen Experten zu Rate zu ziehen.

Noch ein kleine Anmerkung am Rande für alle Backfans: Probier doch unsere mit Liebe gebackenen gesunden Leckerli für Hunde aus, vielleicht kannst du damit deinen Liebling das Fressen schmackhaft machen:


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