Hechelt dein alter Hund, zittert er oder hat er Krampfanfälle? Dann lies hier weiter, um mehr darüber zu erfahren, was diese Verhaltensweisen bedeuten, wie man mit Krampfanfällen älterer Hunde umgeht und wie man am besten dafür sorgt, dass der eigene Hundesenior immer gesund und gut aufgehoben ist.

Verpackung des Tractive GPS Tracker für Hunde

Behalte das Wohlbefinden deines Hundes im Auge

Erkenne durch den Wellness-Score auf einen Blick, wie es ihm gerade geht. Setze Ziele und vergleiche seine Daten mit ähnlichen Hunden. Zeichne seinen Schlaf auf. Erkenne abweichendes Verhalten und achte auf seine Gesundheit.

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Das Verhalten älterer Hunde verstehen

Ob es uns gefällt oder nicht, unsere liebsten Fellfreunde werden älter. Und da die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunden viel geringer ist als die von Menschen, altern Hunde schneller als ihre Besitzer:innen. Wenn du miterlebst, wie dein Hund älter wird, indem er klassische Anzeichen des Alterns zeigt, kann es sein, dass er ebenso ungewöhnlich hechelt, zittert oder Krampfanfälle bekommt.

Kein Grund zur Sorge! Nur ein kleiner Prozentsatz aller Hunde wird im Laufe ihres Lebens von Krampfanfällen betroffen sein¹. Aber bevor wir uns mit abnormalem Hecheln, Zittern und Anfällen bei alten Hunden beschäftigen, ist es wichtig, die häufigsten Anzeichen des Alterns bei Hunden zu kennen:

Anzeichen des Alterns bei Hunden

  • Beeinträchtigung des Sehvermögens
  • Beeinträchtigung des Hörvermögens
  • Gewichtszunahme
  • Energieverlust
  • Arthritis und Gelenkprobleme
  • Verlust von Haaren, Muskeln, Zähnen und Hautelastizität
  • Geschwächtes Immunsystem
  • Nachlassende geistige Leistungsfähigkeit

Auch wenn es sich bei den oben genannten Symptomen um häufige Alterserscheinungen bei Hunden handelt, kann jedes Leiden auch ein Symptom für einen potenziell ernsten Gesundheitszustand oder eine Krankheit sein. Wenn du Zweifel an der Gesundheit deines Hundes hast, ist es immer am besten, eine Tierarztpraxis aufzusuchen, um die oben genannten Symptome zu besprechen und professionellen Rat einzuholen. Wenn dein Hund an einer Krankheit und nicht nur an Altersbeschwerden leidet, musst du schnell handeln und Maßnahmen ergreifen, um seine Beschwerden zu lindern, zu behandeln und wenn möglich zu heilen.

Hechelnder Hund: Was bedeutet das?

Hecheln ist eine der wichtigsten Methoden deines Hundes, um überschüssige Körperwärme loszuwerden – daher ist es in den meisten Fällen normal, wenn ein Hund an einem heißen Tag hechelt oder wenn er körperlich aktiv oder aufgeregt ist. Es gibt jedoch einige Situationen, in denen das Hecheln auf einen anderen problematischen Zustand deines alten (oder jungen) Hundes hinweisen kann.

Wie du abnormales Hecheln bei deinem Hund erkennst

Du kannst lernen, abnormales Hecheln bei deinem alten Hund zu erkennen, wenn das Hecheln…

  • … sich anders anhört, lauter oder rauer ist als sonst.
  • … deinen Hund anzustrengen scheint.
  • exzessiv erscheint.
  • … zu ungewöhnlichen Zeiten auftritt.

Abnormale Ursachen für das Hecheln bei Hunden

Das abnorme Hecheln deines älteren Hundes könnte mit einer der folgenden körperlichen oder psychischen Erkrankungen zusammenhängen und sollte daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden:

  • Angst oder Stress
  • Schmerzen
  • Hitzschlag
  • Fettleibigkeit
  • Vergiftungen
  • Herzversagen oder Lungenerkrankung
  • Anämie
  • Erkrankung der Atemwege
  • Cushing-Syndrom²

Wir empfehlen dir, so schnell wie möglich eine Tierarztpraxis aufzusuchen, wenn du beobachtest, dass dein alter Hund ungewöhnlich hechelt.

Zittern bei alten Hunden

Zittern ist ein weiteres Verhalten, das du bei deinem älteren Hund beobachten kannst. Es ist zwar normal, dass Hunde mit zunehmendem Alter ein Zittern der Hinter- oder Vorderbeine entwickeln, aber es kann auch darauf hinweisen, dass der Hund Schmerzen hat, aufgeregt ist, ihm übel ist oder er an einer ernsthaften Krankheit leidet.

Altersbeschwerden, Schmerzen, Vergiftungen, neurologische Störungen, Aufregung, Nierenversagen und Erkrankungen der Nebennieren können bei älteren Hunden Zittern verursachen.

Wenn du den Verdacht hast, dass dein alter Hund zu viel oder abnormal zittert, solltest du, wie beim Hecheln, deine Tierarztpraxis aufsuchen, der den Gesundheitszustand deines Hundes gründlich untersuchen kann.

Brauner, älterer Hund blickt mit Pfoten auf Holzzaun in die Ferne

Krampfanfälle bei älteren Hunden

Krampfanfälle bei alten Hunden sind keine typische Alterserscheinung und nur ein kleiner Prozentsatz der Hunde wird im Leben einen Anfall erleiden. Diese können bei Hunden jeden Alters auftreten und werden durch eine Reihe von verschiedenen Ursachen ausgelöst.

Ursachen für Krampfanfälle bei Hunden

  • Umweltbedingte Ursachen, z. B. wenn dein Hund Gift zu sich genommen hat
  • Krankheiten wie Hirntumore, Epilepsie, Nierenerkrankungen, Diabetes oder Morbus Cushing
  • Genetische Veranlagung, da bestimmte Rassen sind anfälliger für Anfälle als andere

Wenn dein alter Hund krampft, kann das bedeuten, dass er vergiftet wurde oder an einer schweren Krankheit leidet. Am besten holst du dir tiermedizinischen Rat ein, um die genaue Ursache für den Anfall deines Tieres zu ermitteln.

Welche Hunderassen sind anfällig für Krampfanfälle?

Die idiopathische (oder primäre) Epilepsie ist zum Beispiel eine der Hauptursachen für Krampfanfälle bei Hunden. Sie wird am häufigsten bei den folgenden Hunderassen vererbt: Australian Shepherd, Tervueren, Deutscher Schäferhund, Beagle, Berner Sennenhund, Border Collie, Border Terrier, Cavalier King Charles Spaniel, Dackel, English Springer Spaniel, Finnischer Spitz, Golden Retriever und Labrador, Irischer Wolfshund, Keeshond, Lagotto Romagnolo, Petit Basset Griffon Vendeens, Shetland Sheepdog, Pudel und Vizsla.³

Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass Epilepsie und nicht-epileptische Anfälle bei Hunden jeder Rasse und jeden Alters auftreten können. Wenn dein Hund in eine der oben genannten Rassenkategorien fällt, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass er irgendwann im Leben an einem Anfall leiden wird.

Es wurde festgestellt, dass männliche Hunde anfälliger für Krampfanfälle sind als weibliche¹.

Am wichtigsten ist, dass du lernst, wie du erkennst, wann dein Hund einen Krampfanfall hat, damit du, wenn dieser Zustand eines Tages eintritt, darauf vorbereitet bist, die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen, um seine Sicherheit zu gewährleisten.

Symptome von Krampfanfällen bei älteren Hunden

Wenn dein Hund einen Anfall hat, zeigt er in der Regel die folgenden Verhaltensweisen:

  • Kollabieren, oft zur Seite fallend
  • Zuckungen oder Versteifungen
  • Muskelzuckungen
  • Verlust des Bewusstseins
  • Kauen auf der Zunge oder Schmatzen
  • Sabbern oder Schaum vor dem Mund
  • Urinieren oder Defäkieren

Für viele Besitzer:innen älterer Hunde kann es herzzerreißend sein, wenn ihr treuer Liebling einen Anfall bekommt. Sie fühlen sich hilflos und wissen nicht, was zu tun ist. Lies unsere Tipps unten, um im Ernstfall vorbereitet zu sein:

Was ist zu tun, wenn dein Hund einen Krampfanfall hat?

Wenn dein Hund einen Anfall erleidet, solltest du Folgendes tun, um das Beste daraus zu machen:

  1. Bleib ruhig.
  2. Entferne alle Gegenstände in der Nähe, die deinen Hund möglicherweise verletzen könnten.
  3. Halte dich von Kopf und Maul des Hundes fern und stecke nichts in sein Maul.
  4. Notiere die Dauer des Anfalls, wenn möglich.
  5. Kühle deinen Hund ab, indem du ihm einen Ventilator aufstellst oder kaltes Wasser auf seine Pfoten gibst.
  6. Sprich sanft mit deinem Hund, um ihm zu helfen, sich zu beruhigen. Vermeide es, ihn zu berühren.
  7. Bringe deinen Hund sofort in eine Tierarztpraxis, wenn der Anfall vorbei ist.

Wenn es um Anfälle bei älteren Hunden geht, ist eine frühe Diagnose immer das Beste. Lass die Krankheit nicht unbehandelt – bei den ersten Anzeichen eines Anfalls solltest du dich an deine Tierarztpraxis wenden. Dort kann dein Hund untersucht werden und, wenn möglich, Medikamente zur Vorbeugung und Kontrolle der Anfälle bekommen.

So sorgst du am besten für die Sicherheit deines Hundes

Wir wissen, dass es viele Situationen und Bedingungen gibt, die die Sicherheit und das Wohlbefinden deines geliebten Vierbeiners gefährden können. Der Alltag, Angst oder Aufregung, neue Orte und Menschen, Feuerwerk, der Alterungsprozess und Hundedemenz, der Paarungstrieb, der Beutetrieb und andere umweltbedingte oder physiologische Faktoren können dazu führen, dass dein geliebter Hund verloren geht.

Unsere älteren Fellnasen sind verletzlich; sie sind nicht immer in der Lage, den Weg nach Hause oder aus einer gefährlichen Situation zu finden, wenn sie sich verlaufen haben.

Vor allem, wenn dein Hund an einer körperlichen oder geistigen Krankheit leidet oder wenn er einfach ein neugieriger, verspielter und aktiver Hund ist, dann kann es eine gute Idee sein, in einen GPS Tracker für Hunde zu investieren, damit du immer weißt, wo sich dein treuer Begleiter befindet. Mit Hilfe der Tractive GPS App für Android oder iOS kannst du den Standort deines Hundes in Echtzeit orten und außerdem auf seine Gesundheit achten.

Sebastian Raab, Product Manager bei Tractive

Oft bemerken Haustierbesitzer:innen erst spät, dass ihr Vierbeiner weniger aktiv ist als sonst. Aus diesem Grund haben wir die Gesundheitswarnungen ins Leben gerufen. Fallen die aktiven Minuten des Tieres plötzlich stark ab, könnte das auf eine Infektion oder Schmerzen hindeuten. So kann im Ernstfall schnell gehandelt und Hilfe geleistet werden.”

– Sebastian Raab, Product Manager bei Tractive & gelegentlicher Tiersitter

Mann hält Hund mit Tractive GPS Tracker

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