Warum Hunde so viel schlafen: 10 Faktoren, die den Schlaf deines Hundes beeinflussen

25. July 2022

Hundeschlaf ist wichtig. Aber manchmal schlafen unsere Vierbeiner zu viel (und manchmal nicht genug). In diesem Beitrag erfährst du, ob das Schlafverhalten deines Hundes normal ist - und wann du dir Sorgen machen solltest.

Kleiner, braunweißer Hund schläft auf Kuscheldecke

Kann es sein, dass die Schlafgewohnheiten deines Hundes dich manchmal vor ein Rätsel stellen? Warum schläft dein Hund zum Beispiel in komischen Positionen? Warum besteht er darauf, das Bett mit dir zu teilen? Wie können er überall und jederzeit innerhalb von Sekunden von Null auf Mittagsschlaf umschalten? Wie viel schlafen Hunde überhaupt…und warum schlafen Hunde so viel? Wir beantworten alle deine Fragen – und werfen einen Blick darauf, wie Alter, Rasse, Bewegung, Gesundheit und andere Faktoren eine Rolle dabei spielen, wie viel Schlaf dein Hund bekommen soll. Außerdem erfährst du, worauf du achten musst, wenn sich das Schlafverhalten deines Hundes ändert – und wie du den Schlaf deines Lieblings mit Tractive GPS aufzeichnen kannst.

Warum brauchen Hunde so viel Schlaf?

Wie wir Menschen brauchen auch Hunde eine gute Nachtruhe, um zu funktionieren, neue Energie zu tanken und gesund zu bleiben. Wenn deine Fellnase nicht genug schläft, wird sie eher krank. Oder bekommt „schlechte Laune“, wird desorientiert oder sogar aggressiv. Stell dir vor, wie es dir nach 4 Stunden Schlaf und ohne Kaffee geht.

Genügend Schlaf ist der Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden deines Hundes. Der Schlaf hilft ihm nicht nur, sich von den Aktivitäten des Tages zu erholen, sondern:

  • …hilft Welpen, zu starken, gesunden erwachsenen Hunden heranzuwachsen.
  • …macht es Hunden leichter zu lernen und sich an Beigebrachtes zu erinnern.
  • …hält das Immunsystem unserer Vierbeiner stark.

Kurz gesagt: Der Grund, warum Hunde so viel schlafen, ist der, dass er ihnen unglaublich gut tut. Und die positive Nachricht ist, dass du mit Tractive GPS herausfinden kannst, wie es um den Schlaf deines Hundes bestellt ist. So kannst du Muster erkennen, Schlafphasen aufzeichnen und mögliche gesundheitliche Probleme frühzeitig erkennen.

Verpackung des Tractive GPS DOG 4 mit Tracker in Weiß im Vordergrund

Für Fitness und Wohlbefinden deines Hundes

Zeichne Schlafmuster auf. Achte auf seine Aktivität. Erkenne potenzielle Probleme frühzeitig. Folge jedem Schritt deines Vierbeiners.

Meinen Hund orten

Wie viel schlafen Hunde je nach Alter?

Die meisten erwachsenen Menschen brauchen im Durchschnitt etwa 8 Stunden Schlaf pro Nacht1. Bei Babys, Kindern und Jugendlichen liegt die Zahl sogar noch höher. Aber wie viel Schlaf brauchen Hunde? Es ist wichtig zu wissen, wie viel Schlaf dein Vierbeiner braucht, um sicherzustellen, dass er die richtige Menge bekommt, um gesund und glücklich zu bleiben.

Im Durchschnitt schlafen Hunde etwa 12-14 Stunden in einem 24-Stunden-Zeitraum2. Aber Welpen und ältere Hunde schlafen sogar noch mehr – sie können bis zu 18 Stunden am Tag schlafen.

Wenn dir das viel vorkommt, solltest du bedenken, dass Katzen sogar noch mehr schlafen als Hunde – bis zu 20 Stunden am Tag!

Auch wichtig zu wissen? 75 % des Hundeschlafs findet nachts statt, die restlichen 25 % verteilen sich auf Nickerchen am Tag.

Wenn du deinen Hund also das nächste Mal dösen siehst und meinst, er sei ein bisschen faul, denke daran: Dein Hund braucht einfach mehr Schlaf als du. Investiere am besten in einen gemütlichen Schlafplatz für deinen Liebling, an dem er seine Ruhe genießen kann.

Da das Alter einer der wichtigsten Faktoren ist, schauen wir uns als Nächstes an, wie sich das Schlafbedürfnis unserer Vierbeiner verändert, wenn sie älter werden.

Wie viel Schlaf brauchen Welpen?

Etwa 18 bis 20 Stunden pro Tag. Der Schlaf von Welpen – also von Hunden unter einem Jahr – ist entscheidend für die Entwicklung, und Schlafmangel wirkt sich nachweislich negativ auf die Gesundheit von Welpen aus3. Sorge also dafür, dass dein heranwachsender Welpe genug Ruhe bekommt!

Wie viel Schlaf brauchen erwachsene Hunde?

Erwachsene Hunde im Alter von 1-6 Jahren brauchen in der Regel weniger Schlaf als Welpen. Die meisten erwachsenen Hunde sind mit 8 bis 14 Stunden Schlaf pro Tag zufrieden und gut erholt. Natürlich spielen auch andere Faktoren wie Bewegung und Gesundheit eine Rolle dabei, wie viel Schlaf jeder Hund braucht.

Warum brauchen ältere Hunde so viel Schlaf?

Ähnlich wie Welpen brauchen ältere Hunde mehr Schlaf als erwachsene – etwa 18-20 Stunden pro Tag. Wenn dein Hund älter wird, ist es normal, dass er mehr Schlaf braucht – besonders im Alter zwischen 5 und 10 Jahren. Das ist kein Grund zur Besorgnis. Sie haben einfach weniger Energie als in früheren Lebensstadien.

Alter des HundesSchlafbedarf
Welpen
(0-12 Monate)
18-20 Stunden
Erwachsene Hunde
(1-6 Jahre)
8-14 Stunden
Ältere Hunde
(6+ Jahre)
18-20 Stunden

Schlafbedarf nach Rasse

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Rasse (und Größe) deines Hundes. Viele Hundeeltern wissen das nicht, aber die Größe der Rasse beeinflusst, wie viel Schlaf sie brauchen. Zum Beispiel:

  • Kleine Hunderassen brauchen etwa 14-16 Stunden Schlaf pro Tag.
  • Mittlere Hunderassen brauchen nur 10-14 Stunden Schlaf am Tag.
  • Große Hunderassen hingegen brauchen bis zu 18 Stunden festen Schlaf am Tag.

Die Rasse eines Hundes ist ebenso ausschlaggebend, wie wichtig Schlaf für die jeweilige Gattung ist. Wenn ein Hund speziell für bestimme Aufgaben gezüchtet wurde, braucht er vielleicht weniger Ruhe.

Wie du siehst, gibt es viele Dinge zu beachten, wenn es darum geht, wie viel dein Hund pro Tag schlafen sollte. Es gibt keine pauschale Antwort für alle.

Andere Faktoren, die den Schlaf deines Hundes beeinflussen

Neben Alter, Rasse und Größe gibt es noch ein paar andere Dinge, auf die du achten solltest.

Bewegung

Das Aktivitätsniveau eines Hundes beeinflusst auch, wie viel Schlaf er braucht. Hunde, die tagsüber sehr aktiv sind, schlafen oft leicht ein – und genießen ihre wohlverdiente Ruhe. Hunde, die sich nicht genug bewegen, sind dagegen nachts eher unruhig und schlaflos.

Schwarzer Hund mit Tractive GPS Tracker am Halsband läuft über Kies im Wald

Du kannst sicherstellen, dass dein Hund genug Bewegung bekommt, indem du seine Aktivität und Ruhephasen mit einem Aktivitätstracker für Hunde überwachst. Das Gerät dient ebenso als GPS Tracker, sodass du jeden Schritt deines Hundes verfolgen kannst, egal wohin euch eure Abenteuer führen.

Gesundheitliche Probleme

Der Gesundheitszustand eines Hundes beeinflusst auch, wie viel er schläft. Kranke oder übergewichtige Hunde schlafen zum Beispiel tendenziell mehr als gesunde Hunde. Wenn dein Hund mehr zu schlafen scheint als sonst, könnte eine der folgenden Krankheiten das Problem sein:

  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Diabetes
  • Anämie
  • Parvovirose
  • Staupe
  • Zwingerhusten
  • Leptospirose
  • Nieren-, Leber- oder Herzkrankheiten
  • Vergiftungen

Es gibt auch einige Krankheiten, die den Schlaf deines Hundes stören können. Wenn dein Welpe weniger schläft als sonst oder häufig aufwacht, hat er vielleicht mit Schlafapnoe oder Blasenproblemen zu kämpfen.

⚠️ Wenn du große Veränderungen beim Schlaf oder bei der Aktivität deines Hundes feststellst – und mögliche Anzeichen von Krankheiten bei Hunden erkennst – solltest du deine Tierarztpraxis konsultieren. Ein Tractive GPS Tracker für Hunde kann dir dabei helfen, ihre Verhaltensmuster zu erkennen und zu wissen, wenn etwas nicht stimmt.

Braunweißer Hund schläft im Hintergrund, Tractive GPS Schlaftracking-Screenshot im Vordergrund

Tractive GPS Schlaftracking entdecken

Veränderungen im Alltag und in der Umgebung

Wenn dein Hund nicht gut schläft, könnte das an den jüngsten Veränderungen in deinem Zuhause liegen. Wenn du zum Beispiel ein neues zwei- oder vierbeiniges Familienmitglied aufgenommen hast oder umgezogen bist, könnte es sein, dass dein Hund sich nur schwer anpassen kann.

Auch Lärm kann bei Hunden Angst und Unruhe auslösen, was ihren Schlaf nachweislich beeinträchtigt. Partys oder Feuerwerke sind also nicht ideal für Hunde, die ihre Ruhe brauchen.

Ein weiterer Punkt, den du berücksichtigen solltest, sind die täglichen Abläufe deines Hundes. Hat zum Beispiel sein Lieblings-Dogwalker kürzlich den Job gewechselt? Oder musstest du einen Schlafplatz deines Hundes verlegen? Jede Änderung in der Routine deines Hundes kann sich darauf auswirken, wie viel (oder wenig) er schläft.

Wir können verstehen, wenn in deinem Leben gerade viel los ist – zum Beispiel, wenn du mit Kindern umziehst – und du das Gefühl hast, überfordert zu sein. Aber glaub uns, wenn du dir ein bisschen Zeit nimmst, um deinem Hund ein geeignetes Ruheplätzchen zu schaffen, wirkt das Wunder für seine Gesundheit.

Temperatur

Du weißt, wie unangenehm es sein kann, in einer schwülen Sommernacht zu schlafen. Deine Fellnase weiß das auch. Hunde können an heißen Abenden unruhig werden, aber es fällt ihnen genauso schwer zu schlafen, wenn es zu kühl ist. Stelle also die Klimaanlage oder Heizung entsprechend ein.

Wenn es draußen heiß ist, verbringt dein Hund vielleicht mehr Zeit mit Schlafen. Oder er liegt einfach nur herum. Heißes, schwüles Wetter kann Hunde müde machen und sie dazu verleiten, eine Siesta zu halten. Solange dein Hund eine normale Körpertemperatur hat, ist ein bisschen Faulenzen im Sommer kein Grund zur Sorge. Vor allem, wenn du weißt, wie du deinem Hund helfen kannst, im Sommer für Abkühlung zu sorgen.

Braunweißer Hund liegt am Boden und schläft

REM

Also Rapid Eye Movement, nicht die Band. Im REM-Schlaf, der normalerweise etwa 90 Minuten nach dem Einschlafen stattfindet, bewegen sich unsere Augen schnell und unser Gehirn ist aktiver. In dieser Zeit haben wir unsere intensivsten Träume. Der REM-Schlaf ist wichtig für die Entwicklung des Gehirns sowie die Verarbeitung von Emotionen und Erlebnissen, die wir tagsüber erfahren haben.

Hunde sind „flexiblere Schläfer“ als Menschen und können in der Regel überall und jederzeit einschlafen. Das bedeutet auch, dass sie leichter zu wecken sind. Deshalb glauben Expert:innen, dass Hunde mehr Schlaf brauchen, um den verpassten REM-Schlaf nachzuholen.

Langeweile und Depression

Wenn ein Hund tagsüber nicht genügend gesunde körperliche und geistige Stimulation erhält, schläft er möglicherweise mehr. Genauso kann ein Hund, der deprimiert ist, mehr schlafen als normal. Achte auf den Schlaf deines Hundes und auf sein allgemeines Wohlbefinden und unterstütze ihn dabei. Das kann bedeuten, dass du mehr Spielstunden im Hundepark einplanst, jeden Tag einen weiteren Spaziergang machst oder mehr Kuscheleinheiten in deinen Tagesablauf einbaust. Wie die meisten Hunde wird sich dein Welpe darüber freuen, mehr Zeit mit dir zu verbringen.

Ernährung

Du hast wahrscheinlich schon bemerkt, dass du besser oder schlechter schläfst, je nachdem, was du an diesem Tag gegessen hast, und das Gleiche gilt auch für den Schlaf deines Hundes. Kalorien sind die Hauptenergiequelle eines Hundes und eine nährstoffarme Ernährung kann dazu führen, dass er sich träge, schlapp und schläfrig fühlt.

Sprich in deiner Tierarztpraxis darüber, um herauszufinden, was du deinem Hund füttern solltest, damit er gut schlafen kann. Vielleicht kannst du im Zuge dessen auch herausfinden, welche Futterempfindlichkeiten oder Unverträglichkeiten dein Hund haben könnte.

Finde hier heraus, welches Gemüse für Hunde gut ist.

Schlafstörungen bei Hunden

Genau wie wir können auch Hunde an Schlafstörungen leiden. Ein Hund mit einer Schlafstörung wacht nachts häufig auf oder ist unruhig, obwohl er eigentlich rasten sollte. Schlafmangel bei Hunden kann dazu führen, dass sie tagsüber müder und desorientierter sind und sogar zu Aggressionen, Verhaltensproblemen oder zu einem geschwächten Immunsystem führen. Nachfolgend sind die vier häufigsten Arten von Schlafstörungen bei Hunden aufgeführt:

  • Narkolepsie bei Hunden (plötzliches Einschlafen)
  • Schlaflosigkeit (nicht einschlafen können)
  • Schlafapnoe (Schnarchen und Atemprobleme)
  • REM-Verhaltensstörung

Zusammenfassung: Schlaf bei Hunden

Wie wir oben gelernt haben, ist Schlaf für Hunde genauso wichtig wie für Menschen. Schlaf hilft bei der Entwicklung des Gehirns, der Speicherung von Erinnerungen, dem Lernen, der emotionalen Verarbeitung und der Aufrechterhaltung eines starken Immunsystems. Unsere vierbeinigen Freunde schlafen mehr als wir, im Durchschnitt 12-14 Stunden am Tag. Von allen Hunden brauchen Welpen und ältere Hunde am meisten Schlaf, mehr als 20 Stunden pro Tag. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, z. B. Alter, Rasse, Bewegungslevel, Langeweile und sogar die Temperatur. Zu viel oder zu wenig Schlaf kann ein Anzeichen für eine Krankheit sein und bedeutet, dass es an der Zeit für eine Kontrolle in der Tierarztpraxis ist. Wenn du deinen Schlaf mit einem GPS Tracker für Hunde überwachst, kannst du Veränderungen im Schlafverhalten deines Hundes feststellen und gesundheitliche Probleme frühzeitig erkennen.


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