Als liebevolle:r Hundebesitzer:in ist es völlig normal, dass du dich fragst: „Wie oft soll ich meinen Hund zum Tierarzt / zur Tierärztin bringen?“ Unsere pelzigen Freunde können uns nicht sagen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Deshalb ist es unsere Aufgabe, ihre Gesundheit zu überwachen, die Anzeichen von Krankheiten bei Hunden zu kennen und auf ihr allgemeines Wohlbefinden zu achten. In diesem Artikel möchten wir darauf eingehen, wann und wie oft du deinen Hund untersuchen lassen solltest, warum das so ist und was du bei den regelmäßigen Gesundheits-Check-ups deiner Fellnase erwarten kannst.

Wie oft muss ich meinen Hund in die Tierarztpraxis bringen?

Kurz gesagt: Du solltest deinen Hund mindestens einmal im Jahr untersuchen lassen. Auch Ärzte empfehlen uns Menschen, vor allem ab einem bestimmten Alter, einmal im Jahr für einen Gesundheitscheck zum Arzt zu gehen, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist. Genau das gilt auch für Haustiere! Du kannst dir nach dem Besuch ein Bild davon machen, was gut läuft und was schief zu laufen droht und kannst so gegensteuern.

Labradorwelpe wird beim Tierarzt untersucht

Warum sollte ich jährlich mit meinem Hund zum Tierarzt / zur Tierärztin gehen?

Erwachsene Hunde sollten mindestens einmal pro Jahr einem Gesundheitscheck unterzogen werden. Bei dieser Gelegenheit ist es auch sinnvoll, die aktuellen Auffrischungsimpfungen zu erhalten und gegebenenfalls auch eine Zahnprophylaxe durchführen zu lassen.1

Wenn du deinen Liebling mindestens einmal im Jahr untersuchen lässt, kannst du sicherstellen, dass gesundheitliche Probleme deines Hundes rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.

Was du beim jährlichen Check-up erwarten kannst

Du fragst dich vielleicht, was dich erwartet, wenn du mit deinem Hund zum Tierarzt / zur Tierärztin gehst. Im Laufe der Untersuchung werden dir wahrscheinlich allgemeine Fragen zum Gesundheitszustand deines Hundes gestellt, wie zum Beispiel:

  • wie regelmäßig dein Hund frisst
  • ob der Stuhlgang regelmäßig ist und
  • ob sich dein Liebling genug bewegt

Um dich auf deinen Besuch vorzubereiten, notiere dir am besten alles, was dir in der Woche auffällt. Zum Beispiel, wenn sich das Schlafverhalten deines Hundes in letzter Zeit verändert hat, ob er weniger frisst als sonst oder mehr trinkt.

Dein Hund trinkt nicht? Die 7 häufigsten Ursachen und besten Tipps

Hund schläft, abgebildeter Handybildschirm mit geöffneter Tractive App, die Schlafinformation anzeigt
Profi-Tipp: Mit einem Tractive GPS Tracker für Hunde kannst du die Aktivität und den Schlaf deines Hundes überwachen und ungewöhnliche Veränderungen feststellen. Außerdem kannst du jederzeit und überall sehen, wo dein Hund ist. Aber dazu später noch mehr.

Bei der Untersuchung wird vermutlich das Gewicht und das allgemeine Erscheinungsbild deines Hundes überprüft (z. B. seine Haltung und sein Fell). Es wird ein Blick auf seine Augen, Ohren und Nase geworfen – im Grunde all die Dinge, die auch wir Menschen bei unseren jährlichen Untersuchungen überprüfen lassen. Keine Sorge also, die Untersuchung ist für deine Fellnase nicht schmerzhaft, auch wenn dein Hund wahrscheinlich nervös ist.

Berechne jetzt den Body Mass Index deines Hundes mithilfe unseres BMI Rechners.

Wenn du mit deinem Hund zum Tierarzt / zur Tierärztin gehst, wird dort auch überprüft, ob die Impfungen deines Hundes auf dem neuesten Stand sind und ob es noch etwas anderes zu verschreiben gibt (z. B. Entwurmungsmittel).

Braun-weißer Welpe im Freien

Belohne deinen Vierbeiner nach dem Tierarztbesuch mit Streicheleinheiten, Leckerchen und viel verbalem Lob. So wird er den Besuch in positiver Erinnerung behalten.

Wie oft soll ich meinen Hund als Welpe in die Tierarztpraxis bringen?

Es ist wichtig, dass du deinen Hund an die Besuche in der Tierarztpraxis gewöhnst, solange er noch jung ist. Daher empfiehlt es sich, mit deinem Welpen ca. 1x pro Monat zum Tierarzt / zur Tierärztin zu gehen. Er soll merken, dass er keine Angst haben muss und die Menschen dort gut zu ihm sind.2

Da Hunde viel schneller wachsen als Menschen, sind sie auch schnell wieder aus dem Welpenalter heraus – was bedeutet, dass sie sehr schnell Impfungen brauchen und, weil sich ihr Körper so schnell verändert, sicherstellen müssen, dass alles so wächst und sich formt, wie es soll.

Wie oft sollte ich mit meinem älteren Hund zum Tierarzt / zur Tierärztin gehen?

Wenn dein Hund älter wird, kann das bei dir Besorgtheit auslösen. Du handelst genau richtig, wenn du dich instinktiv mehr um deine Fellnase kümmern möchtest und mehr Rücksicht nimmst, wenn sie älter wird. Zwar ist es ganz natürlich, dass ein Tier langsamer wird, wenn es älter wird, aber das Alter bringt auch immer neue Herausforderungen mit sich.

Hol dir hier einige Tipps, wie du deinen Hund in Alter am besten unterstützen kannst, damit er lange gesund und fit bleibt.

Um ganz sicherzugehen, dass alles noch in Ordnung ist und keine unentdeckten Probleme auftauchen, wird im Allgemeinen empfohlen, ältere Hunde zweimal im Jahr in der Tierarztpraxis untersuchen zu lassen.

Golden Retriever dreht sich im Kreis am Strand
Es mag harmlos erscheinen, aber ein Hund, der seinen Schwanz beißt, kaut oder leckt, könnte ein Anzeichen für eine Wasserrute, eine schmerzhafte Erkrankung bei Hunden, sein.3

Wann sollte ich meinen Hund sonst noch in die Tierarztpraxis bringen?

Die richtige Balance zwischen Paranoia und Fürsorge zu finden, kann schwierig sein. Auch wenn du nicht jedes Mal sofort nervös werden musst, wenn dein Hund besonders laut niest, solltest du Krankheitsanzeichen ernst nehmen und deinen Hund bei Veränderungen zum Tierarzt / zur Tierärztin bringen. Verhält sich dein Liebling beispielsweise anders als sonst? Frisst er weniger oder will kaum noch spazieren gehen? Vielleicht bemerkst du aber auch eine physische Veränderung und spürst einen Knubbel auf seiner Haut, während du ihn streichelst. Alles das sind Veränderungen, die einer Untersuchung bedürfen.

Während einige von ihnen ziemlich offensichtlich sein können, wie ein gebrochenes Bein, Futterverweigerung, Verdauungsprobleme oder Lethargie, sind die weniger offensichtlichen Symptome oft schwerer zu erkennen, vor allem wenn wir einen stressigen Tag haben.

Husten und Würgen beim Hund: Ursachen, Symptome und Behandlung

Husky wird beim Tierarzt untersucht

Gesundheitliche Probleme früh erkennen

Im Alltag können wir erste Krankheitsanzeichen unserer Vierbeiner leicht übersehen. Genau aus diesem Grund vertrauen so viele Hundebesitzer:innen auf den Tractive GPS Tracker für Hunde. Du kannst deinen Hund nicht nur jederzeit und überall LIVE orten, sondern kannst auch sein Wohlbefinden im Blick behalten. Sicherheit im Doppelpack – mit nur einem Gerät.

Mit dem Tractive Tracker hast du die Möglichkeit, dir täglich die Werte deiner Fellnase zu Aktivität und Schlaf anzusehen. Du hast wenig Zeit? Kein Problem! Durch die Gesundheitswarnungen wirst du sofort informiert, sollten die Werte einmal stark von den Durchschnittswerten deines Hundes abweichen. So kannst du potenzielle Probleme frühzeitig erkennen und in der Tierarztpraxis besprechen.

Sebastian Raab, Product Manager at Tractive

Oft bemerken Haustierbesitzer:innen erst spät, dass ihr Vierbeiner weniger aktiv ist als sonst. Aus diesem Grund haben wir die Gesundheitswarnungen ins Leben gerufen. Fallen die aktiven Minuten des Tieres plötzlich stark ab, könnte das auf eine Infektion oder Schmerzen hindeuten. So kann im Ernstfall schnell gehandelt und Hilfe geleistet werden.”

– Sebastian Raab, Product Manager bei Tractive & gelegentlicher Tiersitter

Brauner Hund trägt GPS Tracker

Neben der LIVE-Ortung und den Gesundheitswarnungen deines Vierbeiners hat der Tractive GPS Tracker für Hunde auch noch mehr auf Lager! Weitere tolle Funktionen sind unter anderem:

  • Virtueller Zaun: Markiere sichere Bereiche (z. B. deinen Garten) oder richte eine Tabuzone (z. B. den Garten des Nachbarn) ein, und lass dich benachrichtigen, wenn dein kleiner Ausreißer diesen Bereich betritt und wieder verlässt.
  • Positionsverlauf: Sieh nach, wo dein Liebling in den letzten 365 Tagen war und entdecke alle Lieblingsplätze.
  • Licht und Ton: Finde den Tracker bei Verlust leichter.
  • Energiesparzonen: Verbinde deinen Tracker mit deinem W-LAN und spare Akku, wenn dein Vierbeiner zu Hause ist.
  • Radar-Modus: Finde deinen Tracker mithilfe von Bluetooth, sollte die Netzwerkverbindung schwach sein. Doppelte Sicherheit für euch.
  • Tracker-Freigabe: Lass Freund:innen, Familie, Tiersitter:innen und andere mit dir gemeinsam orten.
  • Achte auf die Fitness deiner Fellnase: Setze Ziele, sieh dir verbrannte Kalorien an und vergleiche die Aktivität mit ähnlichen Haustieren.

Mehr zu Tractive GPS

Fazit: Wie oft soll ich meinen Hund in die Tierarztpraxis bringen?

In der Regel solltest du deinen Hund mindestens einmal im Jahr zur Untersuchung in die Tierarztpraxis bringen, es sei denn, es treten plötzlich Symptome auf. Wenn dein Hund weniger als ein Jahr alt ist, solltest du ihn öfter in die Tierarztpraxis bringen, damit er sich an die Situation gewöhnen kann. Vergiss nicht, deinen Vierbeiner zu belohnen, wenn er es geschafft hat. Sollte dein Hund schon älter sein, wird empfohlen, ihn zweimal pro Jahr untersuchen zu lassen.

Wenn du immer gut auf deine Fellnase achtest und sie beobachtest, solltest du auf Krankheitsanzeichen aufmerksam werden. Dabei kann ein GPS Tracker für Hunde sehr hilfreich sein, mithilfe dessen du deinen Hund orten und ein Auge auf seine Gesundheit haben kannst. Wenn du Veränderungen bemerkst, solltest du tierärztlichen Rat einholen, damit deine Fellnase nicht unnötig lange leiden muss.

Vor allem solltest du aber auf deinen Instinkt vertrauen. Wenn du denkst, dass etwas nicht stimmt, geh mit deinem Vierbeiner gleich zum Tierarzt / zur Tierärztin. Im besten Fall stellt sich heraus, dass er wohl auf ist – im Extremfall kannst du vielleicht sogar sein Leben retten.

Die Sicherheit von Vierbeinern sowie die Korrektheit unserer Inhalte liegen uns sehr am Herzen. Deshalb wurde dieser Artikel in Zusammenarbeit mit Tierärztin Frau Dr. Iris Fröhlich verfasst.

Dr. Iris Fröhlich, Tierärztin aus Überzeugung

Iris Fröhlich

Seit meiner Kindheit war es mein Wunsch, Tierärztin zu werden. Durch den Abschluss meines Studiums 1999 war es mir dann möglich, meinen Traum zu verwirklichen. Ich sammelte zunächst praktische Erfahrung in Kliniken im In- und Ausland, um dann schließlich 2010 meine eigene Praxis zu eröffnen.

Wir bieten in unserer hochmodern ausgestatteten Praxis neben hauseigenem Blutlabor, digitalem Röntgen und Ultraschall auch diverse Spezialuntersuchungen an, die von unseren Konsiliar-Tierärzt:innen durchgeführt werden. Seit 2013 nehme ich an dem postgradualen Lehrgang „Kleintierchirurgie und Kleintiermedizin“ der ESVPS (European School of Veterinary Postgraduate Studies) teil, um immer am neuesten Stand der Diagnostik und Therapie zu sein und Ihnen die bestmögliche Behandlung anbieten zu können.