Hunting behavior in dogs

Auf und davon – Der Jagdtrieb bei Hunden

Der unkontrollierte Jagdtrieb bei Hunden kann auch für Menschen gefährlich werden. Ab dem sechsten bis achten Lebensmonat beginnt er Blätter im Wind zu jagen und Schmetterlinge zu verfolgen. Doch welche Folgen hat das im späteren Leben? Was kann gegen diesen gefährlichen Jagdtrieb bei Hunden wirklich unternommen werden? Wir haben nützliche Tipps für dich!

Bindungsarbeit ist der erste Schritt

Eine gute Bindung zwischen dir und deinem Hund kannst du mit einer unsichtbaren Leine vergleichen. Kann sich dein Hund auf dich verlassen, sich an dir orientieren und prüft er zwischendurch immer wieder ob du noch da bist, dann kannst du dir sicher sein, dass eine starke Bindung zwischen euch herrscht. Genau diese Momente solltest du mit einem Leckerli belohnen. Wenn du beispielsweise im Wald spazieren gehst, dein Hund das Weite sucht, kannst du dir die Bindung zu deinem Hund zunutze machen, indem du dich z.B. versteckst oder auch schnellstmöglich die entgegengesetzte Richtung einschlägst. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sich dein Vierbeiner auf die Suche nach dir machen, da die Sicherheit des Rudels nicht mehr gegeben ist. Die Bindung zu deinem Hund ist also sehr wichtig und kann in gefährlichen Situationen entscheidend sein. Außerdem solltest du am Grundgehorsam arbeiten, denn ein zuverlässiges “Platz” kann im Ernstfall die Notbremse sein.

Übungen mit Schleppleine und Hundepfeife

Um einen bestimmten Radius und Kontakt zu dir zu halten, kannst du mit einer 10 Meter langen Schleppleine arbeiten. Dabei solltest du immer darauf achten, dass ein positives Ritual mit der Leine verbunden. Sie sollte mit einem Geschirr verwendet werden, um den Hals zu schonen. Rufe deinen Hund bevor Spannung auf die Leine kommt und belohne ihn mit einem Leckerli oder auch einem Lob. Gleichzeitig solltest du die Hundepfeife einsetzen um ein Signal für größere Distanzen aufzubauen. Wenn der Hund nicht auf dein Rufen reagiert, solltest du sofort und wortlos die Richtung wechseln.

Auch Ablenkung kann helfen

Egal ob Suchspiele, Wettrennen oder kleine Überraschungen, all diese Dinge machen das Anti-Jagdtraining richtig spannend. Dein Vierbeiner lernt dadurch, dass bei dir immer was los ist und er deshalb immer bei dir bleiben sollte. Macht dein Hund nur den Anschein, gleich seinen Jagdtrieb ausleben zu wollen, bietest du ihm eine tolle Alternative: Spielzeug, Leckerli verstecken oder ein fliegendes Futter-Dummy. Auch das Apportieren eignet sich sehr gut als Anti-Jagdtraining, da es den Trieb in kontrollierbare Bahnen lenkt.

Eine weitere Möglichkeit: tractive gps hunters editionTractive GPS Jagd-Edition

Mit dem Tractive GPS Tracker kannst du jederzeit feststellen, wo sich dein Vierbeiner aufhält. Läuft dein Hund weg, kannst du ihn also ganz einfach über dein Smartphone orten – und das sogar in Echtzeit.

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