Hunde im Café: Tipps für den perfekten vierbeinigen Café-Besuch

Ist ein gemütlicher Café-Besuch mit Hund ein Albtraum für dich? Mit diesen 10 Tipps wird dein Hund im Café ein Vorzeige-Kandidat!

Du willst deine Zeit nicht nur draußen verbringen, sondern dich auch mit Freunden gemütlich in einem Café treffen. Warum nicht mit deinem Vierbeiner? Hunde im Café können für viele mehr Leid als Freude sein. Doch das Stillsitzen im Café will gelernt sein. Erfahre jetzt die 10 wichtigsten Tipps und Tricks, damit dein Hund zu einem Vorzeige-Kandidaten im Café wird.

Sind Hunde im Café erlaubt?

Es gibt keine allgemeine Antwort! Am besten rufst du bei dem gewünschten Café im Vorhinein an und sie werden dir dazu Auskunft geben. Bei manchen Kaffeehäusern sind Hunde erlaubt, jedoch nur mit Leine und Beißkorb.

Hunde im Café: die perfekte Vorbereitung

Es ist wichtig, dass du deinem Hund einen Befehl lernst, damit er sich entspannt niederlegt. Wie wäre es mit “Platz” oder “Down”? Bringe deinem Hund die wichtigsten Hundekommandos bei, denn das ist schon die halbe Miete. Gibt es etwas Schlimmeres, als einen herum wuselnden Hund, der keine Sekunde still liegen bleiben kann?

Außerdem ist es wichtig, dass du deinen Hund sozialisierst. Dies findet am besten schon im Welpenalter statt. Das bedeutet, dass du deinen Hund an Geräusche, andere Hunde, Menschen, öffentliche Verkehrsmittel und Menschenansammlungen gewöhnst. Dein Hund reagiert z.B. gelassener in einem Café, wenn sich dort andere Menschen befinden.

Beachte folgende 10 Tipps, damit du deinen Hund beim Stillsitzen im Café unterstützt

1. Auslasten: Gehe eine Runde Gassi vor dem Café-Besuch, damit dein Hund ausgepowert ist und auch keine volle Blase hat.

2. Zeit: Versuche, dass du den ersten Café-Besuch mit Hund nicht zur Happy Hour veranstaltest. Der erste Café-Aufenthalt sollte entspannt verlaufen.

3. Sitzplatz: Wähle einen Tisch in der Ecke, damit dein Hund einen guten Rundumblick hat. Außerdem kann er sich in der Ecke ausbreiten und keiner steigt deinem Hund auf seine Rute.

4. Stress: Vermeide Selbstbedienungsrestaurants, denn dort ist oftmals viel Trudel. Zudem kann dein Hund dein Aufstehen als Gehen interpretieren.

5. Spielzeug & Co: Gestalte den Liegeplatz mit vertrauten Gegenständen. Ein Spielzeug (vielleicht keine laute Quietscheente) und seine vertraute Schlafdecke sind optimal.

6. Bettel- und Fütterungsverbot: Nichts ist nerviger, wie wenn Hunde im Café ständig bettelt. Im Idealfall lernst du dieses Kommando deinem Hund schon im Welpenalter. Auch das Füttern von Speisen solltest du unterbinden, da du nie wissen kannst, welche Inhaltsstoffe sich darin befinden. Auch alltägliche Lebensmittel können für deinen Hund giftig sein. 

7. Abschied: Nicht dein Hund, sondern du bestimmst, wann es Zeit wird zu gehen. Quengelt dein Hund? Dann belohne ihn nicht damit, dass du das Caféhaus verlässt. Lass ihn sich beruhigen und gehe erst dann mit ihm nach Hause. Ansonsten konditionierst du ihn, dass Unruhigsein gleich nach Hause gehen bedeutet.

8. Leine: Binde deinen Hund weder am Tisch, noch am Sessel fest, außer du hast einen sehr kleinen Hund. Ein Ausrutscher und Sessel & Co fliegen durch die Luft. Ein Tractive GPS kann außerdem ein hilfreiches Gadget sein, damit du deinen Cafébesuch mit deinen Freunden genießen kannst.

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9. Wasser: Wenn kein Wassernapf vorhanden ist, packe einen ein, damit dein Hund nicht leidet.

10. Loben: Wenn dein Hund entspannt am Boden liegt, dann belohne ihn hin und wieder mit einem Leckerli.

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