Vierbeiner fotografieren

Die Vierbeiner fotografieren – Tipps für gelungene Portraits

Hunde sind die beliebtesten Vierbeiner und treue Freunde des Menschen. Aus diesem Grund sollen sie natürlich auch auf Erinnerungsfotos einen festen Platz haben. Um Hunde richtig gelungen zu fotografieren, benötigst du jedoch die richtige Ausrüstung. Zahlreiche Tipps und kleine Tricks helfen ebenfalls dabei, dass tolle Portraits entstehen.

Die Wahl der richtigen Kamera

Da die Kameratechnik heute bereits wahnsinnig weit ist, ergeben sich teilweise auch deutlich bessere Aufnahmen als früher. Dank moderner Digitalkameras mit zahlreichen, verschiedenen Programmen sowie der digitalen Technik ist es möglich, äußerst gelungene Portraits von den beliebten Vierbeinern zu schießen.

Mittlerweile gibt es zahlreiche verschiedene Kameraklassen, die selbstverständlich auch auf unterschiedlichem Niveau fotografieren. Die sogenannte Consumercamera ist eine Kompaktkamera im Kleinbildformat, die für gelegentliche Hobbyfotografie benutzt wird. Die Prosumercamera baut auf dem vorherigen Modell auf und verfügt über eine etwas höhere Qualität, besonders bezüglich der Einstellungs- und Funktionsmöglichkeiten. Die sogenannte semiprofessionelle Spiegelreflexkamera sowie die Profi-Spiegelreflexkamera sind am besten ausgestattet und bieten höchste Qualität, mannigfaltige Kameraprogramme sowie auswechselbare Objekte. Wer richtig professionelle Tier Portraits machen möchte, sollte unbedingt eine Spiegelreflexkamera verwenden.

Ausrüstung und Einstellungen

Zunächst ist es wichtig, dass die Kamera eine sehr kurze Auslösezeit hat. Auch sollte die ausgewählte Kamera über einen schnellen Autofokus verfügen, damit auch Portraits in Bewegung gelingen. Ein lichtstarkes Objektiv ist bei der Hundefotografie ebenfalls von Vorteil. Die lichtstarken Objektive sind bei Tierbildern sehr wichtig, da meist mit großen Brennweiten fotografiert wird und aus diesem Grund die Gefahr des Verwackeln extrem hoch ist. Der Brennweitenbereich sollte bei einer Aufnahme bestenfalls zwischen 80 mm und 200 mm liegen. Wenn die Brennweite noch größer ist, sollte ein Stativ verwendet werden, denn niemand kann das Objektiv über mehrere Sekunden gänzlich ruhig halten. Solltest du kein Stativ zur Hand haben, lege die Kamera am besten auf einen festen Untergrund, wie zum Beispiel eine Mauer. Solltest du ein Portrait von deinem Vierbeiner in Bewegung schießen wollen, achte auf eine möglichst kurze Verschlusszeit von mindestens 1/500sek., besser noch 1/1000sek. Den ISO-Wert solltest du nie höher als 400 einstellen, da es sonst ziemlich schnell zu Bildrauschen kommen kann. Sollte die Fotoumgebung etwas dunkler sein, spiele lieber ein wenig mit der Belichtungszeit.

Die richtigen Lichtverhältnisse

Die Lichtverhältnisse spielen eine zentrale Rolle, wenn es um die Tierfotografie geht. Achte dabei auf schönes, weiches Licht und den Stand der Sonne. Prinzipiell gilt: Hartes Sonnlicht, wie es zum Beispiel zur Mittagszeit der Fall ist, sollte unbedingt vermieden werden. Natürlich sollte auch nicht gegen das Licht fotografiert werden, sondern immer mit dem Licht – der Sonne – im Rücken. Im Sommer sind die besten Lichtverhältnisse früh morgens oder auch spät abends, also kurz nachdem die Sonne aufgegangen ist beziehungsweise kurz bevor die Sonne untergeht. Im Frühling und im Herbst sind besonders Vor- und Nachmittage geeignet. In den Wintermonaten des Jahres eignet sich das Licht sogar oftmals den ganzen Tag über. Am wichtigsten: Leichtes, diffuses Licht ist bei der Tierfotografie am besten geeignet, denn dann entstehen richtig tolle Aufnahmen der Vierbeiner.

Die beste Perspektive

Bei der Tierfotografie gilt: Immer auf Augenhöhe fotografieren. Dies erfordert natürlich eine gewisse sportliche Aktivität des Fotografen, liefert aber prinzipiell die besseren Ergebnisse als beispielsweise aus der Vogelperspektive. Auch wenn du etwas weiter unter der Augenhöhe fotografierst – von Fotografen als „untersichtig“ bezeichnet – entstehen schöne Tier Aufnahmen. Wenn du Bilder von oben herab schießt – auch „aufsichtig“ genannt – dann wirken Tiere oftmals klein und hilflos. Der Kopf wirkt im Gegensatz zum Körper riesig und das Verhältnis stimmt einfach nicht mehr. Von daher: einfach einmal auf die Knie gehen oder sich ins Gras legen, es lohnt sich!

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Dieser Artikel ist ein Beitrag von rahmendirekt.de, dem Online-Shop für individuelle Bilderrahmen nach Maß.

Bildmaterial: © Radeberger Bilderrahmen GmbH

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