Hilfe, mein Hund trinkt nicht! Die 7 häufigsten Ursachen und besten Tipps

Befolge diese Tipps, damit dein Vierbeiner wieder Wasser trinkt!

Vor allem an heißen Sommertagen sind Hundebesitzer schnell besorgt, wenn der Vierbeiner wenig trinkt. Aber auch sonst kann es vorkommen, dass dein Hund wenig trinkt. Dies kann unter Umständen ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein.

Die 7 häufigsten Gründe, warum dein Hund nicht trinken will

Folgende Ursachen kann es geben, wenn dein Hund sein Wasser verweigert:

1. Futterumstellung

Trinkt dein Hund wenig Wasser, kann auch eine Futterumstellung der Grund dafür sein. Denn wurde er zuerst ausschließlich mit Trockenfutter gefüttert und erfolgt nun eine Umstellung auf Nassfutter, so sinkt der Wasserbedarf eines Hundes. Es ist essentiell, dass du weißt, wie viel ein Hund pro Tag trinken sollte und welche Faktoren seinen Wasserbedarf erhöhen oder senken.

Wenn du deinen Hund seit Kurzem mit der BARF-Technik fütterst, dann besteht auch kein Grund zur Sorge, denn rohes Fleisch hat wesentlich mehr Wasseranteil als Trockenfutter!

Achtung: Wenn dein Hund 2 Tage lang nichts trinkt, droht Lebensgefahr. Suche dringend einen Tierarzt auf!

Verweigert dein Hund zusätzlich sein Futter? Dann besteht höchste Alarmstufe für deinen Vierbeiner!

2. Krankheit und Stress

Auch Krankheiten oder ein Unwohlsein können deinem Hund auf den Magen schlagen. Damit du diesen Faktor ausschließen kannst, statte deinem Tierarzt einen Besuch ab und er soll deinen Hund gründlich durchchecken.

Eine Dehydration kann schwerwiegende Folgen für deinen Hund haben.

Auch Hunde können an einer Futtermittelallergie leiden und dies kann zu

  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Bauchgrummeln
  • Aggressivem Verhalten
  • Verstopfung
  • Ausschlag und
  • Unwohlsein

führen. Mit einem Ausschlussverfahren bzw. einer Ausschlussdiät kann herausgefunden werden, gegen welche Lebensmittel dein Hund eine Unverträglichkeit hat.

3. Nach einer Impfung

Dein Hund kann an dem Impfschadensyndrom (ISS) leiden und deshalb ein verringertes Durstgefühl haben. Wenn ein Impfschaden vermutet wird, sprich dich mit deiner tierärztlichen Praxis ab.

Bei einem Impfschaden wird generell zwischen akutem und chronischem unterschieden.

4. Nach einer Durchfallerkrankung

Wenn dein Hund unter Durchfall leidet, ist sein Allgemeinbefinden eingeschränkt. Dies kann dazu führen, dass dein Hund vermehrt schlafen will und so auf das Wassertrinken vergisst.

Es kann aber ebenso vorkommen, dass dein Hund vermehrt Wasser trinkt. Dies ist ein Mechanismus des Körpers, welcher zeigt, dass ein erhöhter Wasserbedarf besteht, da durch den Durchfall viel Flüssigkeit verloren gegangen ist.

5. Läufigkeitsphase

Wenn eine Hündin läufig ist, verzichten Rüden oft auf das Essen und Trinken, weil sie nur eines im Kopf haben: ihr Objekt der Begierde.

6. Nach einer Operation oder Narkose

Eine Operation ist weder für Menschen noch für Hunde eine angenehme Erfahrung. Dein Hund kann nach einer OP

  • Schmerzen haben,
  • benommen sein, oder
  • an einer Infusion hängen.

Dies kann alles dazu beitragen, dass dein Hund keine Lust auf Wasser hat. Frage deinen Tierarzt um Rat, wann dein Hund wieder Wasser zu sich nehmen darf, da dies von der Art der Operation abhängig ist.

7. Dominanz eines anderen Hundes

Bei Hunden hat die Rangordnung oberstes Gebot. Ein Blick eines ranghöheren Tieres reicht aus und dein Hund verlässt wortlos seinen Wassernapf.

Die häufigste Ursache, warum dein Hund nicht mehr aus dem Napf trinkt

Dein Vierbeiner verweigert die Wasseraufnahme über seinen Fressnapf?

Fakt ist: Wenn dein Hund den Wassernapf verweigert, verbindet er ihn meist mit einem unangenehmen Erlebnis, das ihm widerfahren ist.

Dein Hund hat sich womöglich beim Wassertrinken erschrocken und nun verbindet er das Erlebnis mit dem Wassernapf.

Futternäpfe aus Metall können schrille Geräusche verursachen. Tausche deshalb den alten Futternapf durch einen Keramik- oder Glas-Futternapf aus.

Vermeide Futternäpfe aus Plastik, da sich die Inhaltsstoffe im Wasser lösen und gesundheitsschädliche Auswirkungen auf deine Fellnase haben können.

Top 5 Tipps, wie dein Hund mehr Wasser trinkt

Hundebesitzer sollten auf das Verhalten ihres Vierbeiners achten, denn wenn viel gelaufen und gespielt wird, wird draußen auch schon mal nach einer Pfütze oder Regentonne gesucht und getrunken.

Wasser in das Futter:
Mische in das Futter deines Vierbeiners viel Wasser, sodass der Futternapf komplett aufgefüllt ist. Dein Hund muss dadurch beim Essen auch eine größere Menge Wasser zu sich nehmen.
Früchte ins Wasser:
Während dein Hund versucht, die Früchte aus dem Wasser zu bekommen, ist er wieder gezwungen, mehr Wasser zu trinken. Probiere es mit Blaubeeren oder Cranberries, sie geben deinem Vierbeiner zusätzlich einen kleinen Vitaminschub. Achtung: Nicht alle Früchte kann dein Hund bedenkenlos essen!
Leberwurst:
Drücke eine geeignete Leberwurst, am besten aus dem Fachmarkt, ins Wasser aus. Die normale Supermarkt-Leberwurst kann eventuell zu viel Salz für deine Fellnase haben und ihn noch mehr dehydrieren.
Ziegenmilchpulver:
Dieser Trick 17 stammt von Turnierteilnehmern, da diese ihre Hunde auf das bevorstehende Turnier vorbereiten und die Hunde meist nicht ahnen, dass sie die benötigte Wasserzufuhr dringend benötigen. Füttere deinem Hund auf keinen Fall normale Milch!
Wasserspender:
Sie sind sehr praktisch, denn sie beschäftigen deinen Hund und bieten gleichzeitig frisches und kühles Wasser.

Erhöhter Wasserbedarf bei Hunden im Sommer

Vor allem im Sommer ist es wichtig, dass dein Hund ausreichend viel trinkt. Doch nicht nur viel Wasser ist an heißen Sommertagen zwingend notwendig. Wir verraten dir, was du noch alles für deinen Vierbeiner bei andauernder Hitze unbedingt beachten musst!

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