Aus Hund Sams Perspektive: Wie fühlt es sich an, wenn man vermisst wird?

Eine herzergreifende Geschichte über einen vermissten Hund und sein Abenteuer!

Nach einer langen Zeit wieder mit deiner Familie vereint zu werden, ist wohl das schönste Gefühl der Welt. Vor allem, wenn du gedacht hast, dass du sie nie wieder sehen würdest und für immer alleine wärst. Diese traurige Erfahrung musste ich machen, denn für mehrere Stunden galt ich als vermisst. Ein Gefühl, das ich niemandem wünsche, denn es hat mein Leben verändert. Ich bin Sam und das ist meine Geschichte.

Mein Name ist Sam. Ich bin ein 3 Jahre alter Golden Retriever aus Schweden und hatte eine lange Reise hinter mir, bevor ich mein wahres Zuhause gefunden habe. Neben meinen Leckerlis und ausgiebigen Spaziergängen liebe ich aber vor allem meine Familie. Sie bedeutet so viel für mich – mehr als jeder Kauknochen.

Ich bin ein verspielter und loyaler Hund, der Abenteuer liebt – jedoch wurde mir dies zum Verhängnis. Das ist auch der Grund, warum ich nun einen Tractive GPS Tracker trage.

Achtung: Es gibt viele Gründe, warum Hunde weglaufen. Er läuft nicht aus Boshaftigkeit weg, sondern weil er entweder Angst hat oder ihn sein Instinkt leitet.

Ich sehnte mich nach den unendlichen Weiten von Schweden, wenn dir der Wind um die Ohren weht. Dieses Gefühl vermisste ich sehr. Also nutzte ich eines Tages das offene Garagentor.

Hund vermisst

Es war ein traumhaftes Gefühl, mich im Schlamm zu wühlen, quer über die Felder zu sprinten, mich in der Sonne zu wärmen und neue Orte zu entdecken. Herrlich! Ich hatte vollkommen mein Zeitgefühl verloren.

Nach kurzen ratlosen Blicken nach links und rechts wusste ich plötzlich nicht mehr, wo ich war. Ein seltsames Gefühl stieg in mir auf – so dunkel und so alleine im Wald – wo sind bloß Mama und Papa? „Reiß dich zusammen“, dachte ich mir, „du bist ein Golden Retriever, du darfst keine Angst haben.“ Na gut, irgendwie werde ich schon wieder nach Hause zurückfinden …”

Faktencheck: Jährlich entlaufen ca. 80.000 Haustiere  in Deutschland. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich bei mehreren Hunderttausenden. In den USA werden jährlich 10 Millionen Hunde als vermisst gemeldet.

Mir ist kalt, ich habe Hunger, mein schönes Fell ist völlig verdreckt und ich vermisse meine Familie. Es wird immer dunkler und meine Spürnase hat mich im Stich gelassen. Auf der Suche nach einem Schlafplatz entdecke ich eine alte Bank in der Ferne.

Gemütlich sieht anders aus, aber ein wenig Schutz bietet sie mir trotzdem. Tränen kullern mir über meine dreckige Hundenase und der stürmische Wind macht die Situation auch nicht besser.

Am nächsten Morgen beschloss ich, meine Familie wieder zu finden. Ich lief um mein Leben. Querfeldein. Von weitem erkannte ich Zivilisation, ein Lichtblick in meinem Herzen. Es pochte stark vor lauter Freude. Endlich. In der Zivilisation angekommen, erwartete mich pure Enttäuschung, denn ich kannte diese Umgebung nicht.

„Sieh dir nur diesen Streuner an, schon wieder ein vermisster Hund, der gehört doch ins Tierheim.” Meine Augen füllten sich mit Tränen und ich blieb vor einem Mast stehen. Wo sind meine Eltern? Vermissen sie mich denn gar nicht? Leere brannte in meiner Seele und das mulmige Gefühl, nicht vermisst zu werden, machte sich breit.

Gibt es ein Happy End für Sam?

Ich blickte mit verweinten Augen hinauf und sah ein Foto von einem echt hübschen Golden Retriever. „Wow, was für ein fesches Männchen“, dachte ich mir. „Hund vermisst. Unser geliebter Hund namens Sam ist entlaufen. Bitte melden Sie sich, wenn Sie unseren vermissten Hund gesehen haben.“ Meinten die etwa mich? Natürlich! Der fesche Kerl auf dem Foto warich! Vor Freude kam mir ein Jaulen aus.

Schwanzwedelnd saß ich vor der Vermisstenanzeige wie ein Welpe, der seinen ersten Knochen bekam. Die Minuten vergingen, ächzende Blicke trafen mich. Doch dann war da diese alte Dame. Ich spürte schon im ersten Moment, dass sie ein gutes Herz hatte. Freudig tätschelte sie mir meine schmutzige Stirn und sagte zu mir, dass sie mich nach Hause brächte. So wurde ich wieder mit meiner Familie vereint!

Was haben meine Eltern aus dieser Geschichte gelernt?

Ja, ich bin ein braver und loyaler Hund, aber trotzdem können sie mich nicht davon abhalten, dass ich weglaufe. Meine Eltern können nie vorsichtig genug sein, obwohl sie dachten, dass ich sicher wäre.

Das Gegenteil habe ich meinem Frauchen und Herrchen jetzt eindeutig bewiesen. Ich werde immer einen Weg nach draußen finden. Ich meine es nicht böse, aber wer will nicht die große weite Welt entdecken? Meinen Hundeeltern ist das nun klar geworden, deswegen trage ich jetzt einen Tractive GPS Tracker.

To-Do Liste, wenn dein Hund verschwunden bzw. entlaufen ist

  1. Suche den Ort, an dem dein Hund das letzte Mal gesehen wurde, gründlich ab.
  2. Melde dich bei den nächstgelegenen Tierheimen, ob sie einen Hund aufgegriffen haben.
  3. Informiere deine Familie, Freunde und Nachbarn.
  1. Fertige eine Vermisstenanzeige von deinem Hund an
  2. Teile die Vermisstenanzeige auf Social Media.

Video-Bericht über einen entlaufenen Hund, der nach 4 Jahren nach Hause kam

Wunder geschehen immer wieder! Diese Hundedame wurde nach 4 Jahren mit ihrem Frauchen wieder vereint:

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