Welpe oder erwachsener Hund

Welpe oder erwachsener Hund – Tipps für die Entscheidung

Jordan Walker’s Leidenschaft für Tiere und sein Fachwissen über Tierpflege ermöglichten ihm, Content Manager für Coops und Cages zu werden. In diesem Artikel spricht er jetzt über notwendige Überlegungen die du dir machen solltest, bervor du dir einen Hund nach Hause holst – Welpe oder erwachsener Hund? Was passt besser zu dir?

Für einen Hund verantwortlich zu sein ist eine große Aufgabe und nicht einfach eine Nebenbeschäftigung. Die Zukunft deines Tieres hängt großteils von dir ab. Wenn du dir also einen Hund zulegen möchtest, musst du dir darüber im klaren sein, dass dies viel Zeit, Geduld und Mühe bedeutet. Einige Dinge solltest du auf jeden Fall beachten, wenn du dir einen Vierbeiner ins Haus holst. Natürlich hängt das immer von Typ, Rasse und Alter des Hundes ab, dennoch kannst du folgende Überlegungen vornehmen:

Zuerst musst du dich entscheiden, ob du dir einen Welpen oder einen erwachsenen Hund zulegen möchtest. Beide Möglichkeiten haben positive und negative Seiten, deshalb immer beide Optionen in Betracht ziehen und die Beste auswählen.

Nimm dir Zeit für die Haustierpflege

Genau wie Babys brauchen auch Welpen sehr viel Zeit und Liebe. Dein Baby-Hund hat die Möglichkeit, ein wundervoller Hund zu werden, aber bereits zu Beginn musst du sehr viel Acht geben. Welpen brauchen sehr viel Aufmerksamkeit und Fürsorge und sind praktisch abhängig von dir. Du gibst ihnen Futter, Liebe, Fürsorge und ein Zuhause, damit sie glücklich und zufrieden älter werden können.

Die schwierigste Zeit ist immer zu Beginn, in den ersten Monaten, wenn die Welpen dauerhaft deine Zuwendung brauchen und du dich immer mit ihnen beschäftigen musst. Aber mit Geduld und harter Arbeit, lernen auch die kleinen Hunde deine Regeln und wissen wie sie sich zu benehmen haben. Außerdem kannst du ihnen sehr viel beibringen wie z.B. das Geschäfte verrichten im Freien – aber du musst immer konsequent bleiben.

Für Personen, die ein stressiges Leben haben, wird wohl ein erwachsener Hund die bessere Lösung sein. Im Gegensatz zu den Welpen kennen sie bereits Grundregeln im Leben und wissen, wie sie sich zu benehmen haben. Außerdem brauchen sie viel weniger Aufmerksamkeit und Zeit als junge Hunde.

Über die Tiergesundheit Bescheid wissen

Die meisten Tierbesitzer wissen, dass ein kranker Vierbeiner oft mit viel Geld verbunden ist. Welpen haben im Gegensatz zu erwachsenen Hunden ein meist schwaches Immunsystem, immerhin sind sie noch Babys. Als deren Besitzer kannst du die Gesundheit nicht vorhersagen und es ist auch unmöglich zu wissen, welche Krankheit als nächstes bevorsteht.

Trotzdem können viele Krankheiten vermieden werden. Dazu musst du als Tierbesitzer Maßnahmen ergreifen, die deinen Vierbeiner davor schützen. Vor allem regelmäßige Besuche beim Tierarzt und tägliche Bewegung gehören dazu. Diese Vorbeugungs-Maßnahmen sollen dir helfen, deinen Hund sicher und gesund zu halten.

Wenn du dir einen erwachsenen Hund zulegst, kannst du bei dem Vorbesitzer einen Gesundheits-Verlauf des Hundes beantragen und auch einen aktuellen Gesundheitszustand anfordern. Diese Informationen können bei deiner Entscheidung sehr hilfreich sein.

Beachte dein Zuhause und deinen Lebensstil

Ist dein Zuhause passend für einen Welpen? Wenn deine Antwort ja ist, dann muss ein komfortabler Raum für Tierpflege und Training vorhanden sein. Wie bereits erwähnt, brauchen junge Hunde jede Menge Aufmerksamkeit und Fürsorge, denn die ersten Lebensmonate hängen fast ausschließlich von dir ab. Deswegen wäre es optimal, wenn du zu Beginn rund um die Uhr Zuhause bist und dich um deinen Vierbeiner kümmern kannst.

Die meisten erwachsenen Hunde werden ohne Probleme von einem Ort zum anderen gebracht. In vielen Fällen können sie auch problemlos alleine Zuhause gelassen werden. Dies ist aber beispielweise bei Welpen nicht zu empfehlen, da sie noch viel Blödsinn im Kopf haben.

Erfahrungen in der Tierpflege sind wichtig

Deine Erfahrungen in der Haustierpflege sind sehr wichtig, wenn es sich um einen Welpen handelt. Die gesamte Entwicklung des Vierbeiners kann sehr kompliziert und anstrengend sein. Deshalb sollten Erstbesitzer eher zu erwachsenen Hunden tendieren anstatt zu einem Welpen. Bist du jedoch mit den Basics vertraut und hast du die notwendige Ausdauer und Energie, um einen Welpen aufzuziehen, dann hol dir gleich einen loyalen, vierbeinigen Freund.

Nun weißt du über alles notwendige Bescheid und die Entscheidung liegt bei dir. Mache dir keine Sorgen über erwachsene Hunde, dass sie dich nicht als neuen Besitzer akzeptieren; sie werden dich akzeptieren solange du dich um sie kümmerst.


Autor: Jordan Walker

Jordan ist Content Manager bei Coops And Cages und anderen Haustier-Blogs. Seine Leidenschaft für Tiere ist genau so groß wie die Liebe zum Gitarre spielen. Folge ihm auf Google+ oder Twitter: @CoopsAndCages.

2 Kommentare zu “Welpe oder erwachsener Hund – Tipps für die Entscheidung

  1. Sich einen Welpen zuzulegen ist eine weitreichende Entscheidung. Einen Welpen muss man erst einmal erziehen. Da gibt es einiges zu beachten.
    Vielen Dank für den interessanten Artikel.

  2. Hallo Sabine!
    Das stimmt! Viele unterschätzen leider, dass auch ein Welpe mit sehr viel Geduld und Zeit verbunden ist. Jedoch auch viel Liebe mit sich bringt.
    Danke für dein Feedback 🙂

    Liebe Grüße,
    Lisa

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