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Abenteuer Hund

Das Abenteuer Therapiehund neigt sich dem Ende zu

Das fünfköpfige Rudel zieht weiter mit der Mission: Durch Deutschland wandern und Spendengelder für einen Therapiehund sammeln. Das Abenteuer Therapiehund neigt sich langsam dem Ende zu. Trotzdem erlebt das fellige Rudel noch einige Abenteuer!  Die Umstände könnten nicht schwerer für sie sein – doch mit viel Liebe, Unterstützung und Motivation bestreiten sie ihr Abenteuer. Erreicht das Rudel ihr Ziel? Welche Abenteuer warten noch auf sie?

Vorab – unsere Reise hat ein gutes Ende gefunden und alle sind wohlbehalten wieder auf ihren Sofas. Bis zu diesem Punkt war es aber ein harter und beschwerlicher Weg bei dem ich aber auch nicht einen Tag missen möchte. Fünf Hunde haben mich bei meiner Wanderung von Bergheim bei Köln bis nach Baden-Baden begleitet. Ich habe unsere Reise “SpiLuKi’s Abenteuer” getauft, sie hat ihrem Namen alle Ehre gemacht. Ausgestattet mit Rucksack, Zelt, Bollerwagen – und eben den Tractive GPS Trackern.

Drei Wochen unterwegs, ohne zu wissen wo und wie man abends das gemeinsame Lager errichtet. Die Stromversorgung war das kleinste Übel. Der Bollerwagen erwies sich als ungeeignet, wurde gegen einen geräumigen dreirädrigen Buggy getauscht. Dieser brach in Bad Münstereifel auseinander. Diagnose: Überladen. Es kam Wagen Nummer drei ins Rennen – eine wahre Kraftprobe begann. Er ließ sich nur durch Kraft vorwärts bewegen,  anders als beim Vorgänger, der auf seinen Luftgummireifen geradezu über die Untergründe glitt.

Das Abenteuer mit Hunden – Hindernisse warten täglich

Wagen Nummer drei wurde dann auch wieder ersetzt mit Wagen Nummer zwei. Es war wirklich ein Kuddelmuddel der Superlative. Aber Dank lieber Freunde in der Heimat konnte für jedes Problem eine Lösung gefunden werden. Und so setzten wir sechs, Spike, Luna, Kira, Nick, Shiva und ich unseren Weg beharrlich fort. Egal, ob wir tagelang durch Regen oder viel zu sonnige Regionen liefen – abends wurde zusammen im Zelt zueinander gerückt und sich gegenseitig gewärmt.

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl so eng 24 Stunden am Tag mit so vielen Hunden leben zu dürfen. Man sieht Dinge an seinen Hunden, die man vorher oft übersehen hat. Verhalten ändern sich, sie wurden noch ausgeglichener und reagierten unwesentlich auf äußere Reize. Das mir von den Hunden entgegengebrachte Vertrauen war spürbar, in jeder Sekunde, egal was war. Und dieses Gefühl ist gegen Geld nicht aufzuwiegen.

Die Eifel brachte mich um den Verstand. Bis auf 650 Höhenmeter die Berge rauf und runter –  stets in der prallen Sonne. Dies war eigentlich nicht schlimm, denn parallel zum Weg verlief ein Bach, den wir regelmäßig ansteuerten. Ansonsten wurde mittels Wasserflaschen der Vorrat am selbigen Bach stets voll gehalten. Freunde wiederum erkannten das Verderben, in welches ich mit meinen Hunden lief und fuhren uns mit dem Anhänger bis raus an den Boppard, von wo aus sie eine Bootsfahrt bis nach Bingen am Rhein organisierten. Unsere Reise entwickelte sich von Tag zu Tag immer mehr zu einem Abenteuer.

Dank unserer Tracker hatte ich auch täglich eine Übersicht über die zurückgelegten Kilometer. Dies half mir dann auch schon mal die Notbremse zu ziehen, um zu sagen wir bleiben hier, keinen Meter weiter. Mit Futter waren wir aufgrund vieler verschiedener Wege gut versorgt. Die Hunde kamen meinem Empfinden nach sehr gut mit dieser außergewöhnlichen Situation klar, welche auch viel Stress bedeutete. Gezeigt haben sie es mir täglich beim gegenseitigen Spielen. So etwas Ausgelassenes und Fröhliches habe ich selten gesehen. Geschlafen haben wir an besonderen Plätzen. Hinter der Schallschutzmauer einer Autobahn, Gärten (natürlich mit Erlaubnis) und dem Mainzer Tierheim.

Hier kam allerdings auch alles zusammen. Zwei Meter rechts neben meinem “Kopfkissen” befand sich der Hundefriedhof. 20 Meter weiter die Güterbahnstrecke. 70 Meter hinter mir lagen die Zwingeranlagen des Tierheims, rechts etwa zehn Meter von mir entfernt fuhren dann im fünf Minuten Takt die Personenzüge. Die waren insofern gut, als dass ich dann in dem Moment die vorbeifahrenden Autos nicht hörte …  Aber auch auf diese Orte möchte ich nicht verzichten, diese Nacht war etwas ganz Besonderes. Wann schläft man denn schon mal in einer solchen Konstellation, mit fünf Hunden im Zelt?

Und dabei war es nicht nur ein Urlaub. Wir hatten eine Mission. Mit dem Ziel Baden-Baden sollte unsere Wanderung Geld in die Kasse spülen. Diese Kasse gehört Luca, einem autistischen Jungen, der unglaublich positiv auf die Nähe seiner Tilda anspricht. Tilda ist ein sich in Ausbildung befindlicher Therapiehund und soll Luca im Herbst unterstützen. Nur ist die Ausbildung fast unbezahlbar, insbesondere für die Mutter, eine junge Studentin. Und Kindern wie Luca, oder auch Nico – dem Ideengeber für diese Wanderung – war und ist diese Zeit gewidmet.Abenteuer Hund

Wir haben unterwegs viele nette Menschen kennengelernt und Geschichten gehört sowie Hilfsbereitschaft erfahren. Die Hunde haben mir unvergessliche Bilder ins Gedächtnis gebrannt und mir durch das Zusammensein viele neue Erfahrungen der verschiedensten Art ermöglicht. Wir alle sollten uns und unseren Hunden mehr zutrauen. Mit fünf Hunden abseits von zuhause, im Zelt – geht nicht? Geht! Geht raus mit ihnen, erlebt eure Abenteuer. Unseres wurde von Tractive begleitet und dafür danke ich von ganzem Herzen. Egal wo wir waren, ich fühlte mich beim Ableinen sicher. Toll, dass die Tractive GPS Tracker so zuverlässige Begleiter waren.


Dieses besondere Erlebnis stammt von Andre. Er ist 38 Jahre alt und aufgrund seiner Erkrankung ADHS ist er inzwischen ein berenteter Hundehalter. Sein Abenteuer stammt von seinem fünfköpfigen, felligen Rudel – SpiLuKiShiNi – Spike, Luna, Kira, Nick und Shiva.

Christina

Christina

Christina studiert Marketing und Electronic Business und unterstützt derzeit mit ihrer Leidenschaft zum Online Marketing das Tractive Team. Abwechslung zum Studium findet sie bei ihrem Hund und beim Sport.

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