Skip to main content
Umzug mit Tieren ins Ausland

Hund wurde vermisst: Sam erzählt seine Geschichte

Nach einer langen Zeit wieder mit deiner Familie vereint zu werden, ist wohl das schönste Gefühl der Welt. Vor allem wenn du gedacht hast, dass du sie nie wieder sehen wirst und für immer alleine bist. Diese traurige Erfahrung musste ich machen, denn für mehrere Stunden galt ich als vermisst. Ein Gefühl, das ich niemandem wünsche, denn es hat mein Leben verändert. Ich bin Sam und das ist meine Geschichte.

Mein Name ist Sam. Ich bin ein 3 Jahre alter Golden Retriever aus Schweden und hatte eine lange Reise hinter mir, bevor ich mein wahres zu Hause gefunden habe. Neben meinen Leckerlis und ausgiebigen Spaziergängen, liebe ich aber vor allem meine Familie. Sie bedeutet so viel für mich – mehr als jeder Kauknochen. Dieses Gefühl, eine geliebte Familie um sich zu haben, ist eines der schönsten die ich in meinem Hundeleben erfahren durfte. Ich bin ein verspielter und loyaler Hund, der Abenteuer liebt – jedoch wurde mir dies zum Verhängnis. Das ist auch der Grund, warum ich nun einen Tractive GPS Tracker trage.

Ich vermisse die unendlichen Weiten von Schweden, wenn dir der Wind um die Ohren weht und du die Ferne hinter dir lassen kannst. Dieses Gefühl vermisste ich sehr. Also nutzte ich eines Tages das offene Garagentor.

Hund vermisst

Wie sehr ich das Gefühl vermisst habe, mich im Schlamm zu wühlen, quer über die Felder zu sprinten, mich in der Sonne zu wärmen und neue Orte zu entdecken. Herrlich! Ich hatte vollkommen mein Zeitgefühl vergessen. Nach kurzen ratlosen Blicken nach links und rechts, wusste ich plötzlich nicht mehr wo ich bin. Ein seltsames Gefühl stieg in mir auf – so dunkel und so alleine im Wald – wo sind bloß Mama und Papa? „Reiß dich zusammen“, dachte ich mir, „du bist ein Golden Retriever, du darfst keine Angst haben.” Na gut, irgendwie werde ich schon wieder nach Hause zurückfinden…

Mir ist kalt, ich habe Hunger, mein schönes Fell ist völlig verdreckt und ich vermisse meine Familie. Es wird immer dunkler und meine Spürnase hat mich im Stich gelassen. Ein Schlafplatz muss her, da entdecke ich eine alte Bank in der Ferne. Gemütlich sieht anders aus, aber ein wenig Schutz bietet sie mir trotzdem. Mein Herz tut weh, der Schmerz in mir zerfrisst mich. Tränen kullern mir über meine dreckige Hundenase und der stürmische Wind macht die Situation auch nicht besser.

Am nächsten Morgen beschloss ich, meine Familie wieder zu finden. Deshalb lief ich um mein Leben. Querfeldein. Von weitem erkannte ich Zivilisation, ein Lichtblick in meinem Herzen. Es pochte sehr stark vor lauter Freude. Endlich. In der Zivilisation angekommen, erwartete mich pure Enttäuschung, denn ich kannte diese Umgebung nicht. „Sieh dir nur diesen Streuner an, schon wieder ein vermisster Hund, der gehört doch ins Tierheim“. Meine Augen füllten sich mit Tränen – und ich blieb vor einem Mast stehen. Wo sind meine Eltern? Vermissen sie mich denn gar nicht? Leere brannte in meiner Seele und das mulmige Gefühl, nicht vermisst zu werden, machte sich breit.

Ich wurde vermisst. Wenn dein Hund die Geschichte erzählt! Klick um zu Tweeten

Hund vermisst – bin das ich?

Ich blickte mit verweinten Augen hinauf und sah ein Foto von einem echt hübschen Golden Retriever. „Wow, was für ein fesches Männchen“, dachte ich mir. „Hund vermisst. Unser geliebter Hund namens Sam ist entlaufen. Bitte melden Sie sich, wenn Sie unseren vermissten Hund gesehen haben.” Meinten die etwa mich? Natürlich! Der fesche Kerl auf dem Foto bin ich! Ein Jaulen kam mir vor Freude aus. Schwanzwedelnd saß ich vor der Vermisstenanzeige, wie ein Welpe der seinen ersten Knochen bekam. Die Minuten vergingen, ächzende Blicke trafen mich. Doch dann war da diese alte Dame. Ich spürte schon im ersten Moment, dass sie ein gutes Herz hat. Freudig tätschelte sie mir meine schmutzige Stirn und sagte zu mir, dass sie mich nach Hause bringt. So wurde ich wieder mit meiner Familie vereint!

Was haben meine Eltern also gelernt?

Ja, ich bin ein braver und loyaler Hund und nein, sie können mich nicht davon abhalten, dass ich weglaufe. Meine Eltern können nie vorsichtig genug sein, doch sie dachten, dass ich sicher bin. Das Gegenteil habe ich meinem Frauchen und Herrchen jetzt eindeutig bewiesen. Ich werde immer einen Weg nach draußen finden. Ich meine es nicht böse, aber wer will nicht die große weite Welt entdecken? Meinen Hundeeltern ist das nun klar geworden, deswegen trage ich jetzt einen GPS Tracker.

Christina

Christina

Christina studiert Marketing und Electronic Business und unterstützt derzeit mit ihrer Leidenschaft zum Online Marketing das Tractive Team. Abwechslung zum Studium findet sie bei ihrem Hund und beim Sport.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.