Haustiertracker: Vergleich von GPS- und Bluetooth-Trackern

Du weißt nicht, ob ein GPS oder Bluetooth-Tracker die richtige Wahl ist? Erfahre jetzt den Unterschied und triff die richtige Entscheidung!

In der heutigen Zeit kann man leicht den Überblick über die verschiedenen Technologien verlieren. Du stehst gerade vor der Wahl eines Ortungsgerätes für deinen Hund, doch du weißt nicht, ob ein GPS- oder Bluetooth-Tracker die bessere Wahl ist? In diesem Artikel wird dir der Unterschied zwischen GPS- und Bluetooth-Trackern einfach erklärt, die Vor- und Nachteile aufgezeigt und danach kannst du selbst entscheiden, für welche Tracker-Variante du dich entscheidest.

Was sind die Vor- und Nachteile von einem GPS-Tracker?

Vorteile von einem GPS-Tracker:

  • Funktioniert in der Regel weltweit
  • Sehr genaue Ortung
  • Unbegrenzte Reichweite: Auch wenn dein Hund tausende Kilometer weg ist, kannst du ihn immer noch exakt orten
  • Alleinige Ortung ohne Hilfe von einem zweiten, externen Smartphone

Nachteile:

  • Kann zu GPS-Interferenzen innerhalb von Gebäuden kommen
  • Basieren meist auf Mobilfunk und für die Nutzung entstehen geringe Gebühren

Dieses Beispiel soll dir die Ortung von deinem Hund mit einem GPS-Tracker veranschaulichen: Dein Hund büxt aus und hat ein GPS Gerät am Halsband. Es gibt keine Beschränkung der Reichweite, wodurch dein Hund nicht nur kilometerweit und über Landesgrenzen, sondern auch über mehrere Flugstunden hinweg geortet werden kann. Du erfährst immer die genaue Position deines Hundes am Smartphone. Du bist deshalb auf keine Hilfe von einem Externen angewiesen und kannst deinen Hund bald wieder in deine Arme schließen.

Weitere Vorteile von Tractive GPS Trackern:

  • Exakte Echtzeit Ortung
  • 100% wasserdicht
  • Virtueller Zaun: du kannst einen imaginären Zaun vordefinieren, z.B. um dein Grundstück. Du erhältst sofort eine Benachrichtigung auf dein Smartphone, wenn dein Vierbeiner diese Zone verlässt
  • 24-h-Positionsverlauf: Erfahre, wo sich dein Ausbüxer in den letzten 24h aufgehalten hat
  • Echtzeit-Ortung: Mit dieser Funktion weißt du, wo sich dein Hund in diesem Augenblick aufhält
  • Hohe Akkulaufzeit von 2 – 5 Tagen

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Was sind die Vor- und Nachteile von einem Bluetooth-Tracker?

Vorteile von einem Bluetooth-Tracker:

  • Sehr genaue Ortung, aber nur innerhalb von 10 Metern
  • Geringe Störempfindlichkeit
  • Kosten sind geringer (Bluetooth-Tracker kosten meist ab 25,- €, GPS-Tracker kosten ca. 49,-)

Nachteile von einer Bluetooth-Ortung:

  • Bluetooth muss auf deinem Smartphone eingeschalten sein
  • Sehr geringe Reichweite (10 m am freien Feld, in einem Gebäude beschränkt es sich meist auf einen Raum)
  • Wenn sich dein Haustier außerhalb dieser 10 m Reichweite befindet, muss das Gerät auf ein externes, fremdes Smartphones zurückgreifen (Voraussetzung: Location-Service + Bluetooth von dem fremden Smartphone sind aktiv und die gleiche App von dem Bluetooth-Hersteller ist installiert), damit die Ortung funktioniert

Haustiertracker - Unterschied zwischen GPS- und Bluetooth-Trackern

Wenn sich dein Hund innerhalb der Bluetooth-Reichweite befindet, dann kannst du deinen Hund lokalisieren. Sollte sich jedoch dein Hund außerhalb dieser Reichweite befinden, kann dein Hund alleine durch den Bluetooth-Tracker nicht mehr geortet werden.

Nur wenn sich dein Hund innerhalb der Bluetooth-Reichweite befindet, kannst du ihn aktiv orten. Außerhalb der Reichweite bist du machtlos.

Dieses Beispiel soll dir die Ortung von deinem Hund mit einem Bluetooth-Tracker veranschaulichen:  Dein Hund büxt aus und ist außerhalb der 10 m Bluetooth-Reichweite. Der Bluetooth-Tracker muss sich mit einem Smartphone von einer komplett fremden Person verbinden, die die dazugehörige App X installiert hat und Location-Service sowie Bluetooth müssen aktiv sein. Der Tracker ermittelt seine Position anhand der Position des Smartphones. Dann sendet dir der Tracker seine Position.

Der wesentliche Unterschied ist, dass du mit einem GPS-Gerät deinen Hund zu 100% immer orten kannst, mit einem Bluetooth-Tracker ist das nicht der Fall.

Du musst also Glück haben, dass ein Fremder

  • die gleiche Bluetooth-Tracker-App wie du am Smartphone installiert hat
  • Location-Service und
  • Bluetooth aktiv sind.

Erst wenn diese 3 Bedingungen erfüllt sind, kann dein Bluetooth-Tracker dir die Daten an dein Smartphone senden.

Wenn eine Voraussetzung nicht gegeben ist, kannst du deinen Bluetooth-Tracker nicht lokalisieren und somit kannst du deinen ausgebüxten Hund nicht orten.

Deshalb sind Bluetooth-Tracker für das Orten von Haustieren nicht ideal.

Die bekanntesten Anbieter von Bluetooth-Trackern sind folgende:

  • Trackr
  • Tile und
  • Orbit

Zusammenfassung: Welcher Haustiertracker ist der Richtige für mich?

Du kannst beide Tracker-Arten für eine Ortung verwenden. Bei der GPS-Ortung bist du auf keine externe Hilfe angewiesen und kannst deinen Hund ausnahmslos orten. Bei der Bluetooth-Ortung bist du außerhalb der Reichweite auf einen Fremden angewiesen.  Befindet sich dein Hund innerhalb von 10 Metern zu deinem Smartphone, kannst du ihn selbst lokalisieren. Wenn dein felliger Freund wegläuft, wird er sich nicht immer innerhalb der 10-Meter-Grenze vom Bluetooth-Tracker aufhalten, sondern die Welt auf eigene “Pfote” erkunden.

Die Bluetooth-Tracker funktionieren beim Orten von Gegenständen oder Objekten in unmittelbarer Nähe sehr gut, wie z.B. in einer Wohnung oder im Haus für Schlüssel, Rucksäcke etc. Für den Einsatz zur Tierortung sind Bluetooth-Tracker nur sehr bedingt einsatzfähig, aufgrund der eingeschränkten Reichweite. Für die Tierortung ist der GPS-Tracker die beste Wahl!

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