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Für das Start-up-Leben geboren

Wir haben uns die Frage gestellt, was das Erfolgsgeheimnis eines aufstrebenden Jungunternehmers ist. Deshalb haben wir bei unseren drei Gründern Michael Hurnaus, Michael Lettner und Michael Tschernuth nachgefragt, warum sie sich entschieden haben, Tractive zu gründen. Was war die größte Herausforderung dabei und ab wann waren sie sich sicher, dass Tractive ein erfolgreiches Unternehmen wird?

Euch ist die Frage sicherlich schon oft gestellt worden, aber warum habt ihr euch dazu entschieden, ein Start-up zu gründen?

Michael L.: Irgendwie hatte ich schon immer im Hinterkopf, eines Tages “etwas Eigenes” zu machen. Nach Studienabschluss und ein paar ersten Berufsjahren war das Timing dann perfekt dafür.

Michael H.: Das kann ich nur bestätigen. Ich habe in meiner Zeit bei Microsoft und Amazon immer gedacht, wenn ich die vielen Stunden, die viele Energie und Arbeitszeit in mein eigenes Unternehmen stecken würde, dann kann es nur erfolgreich werden.

Michael T.: Bei mir war ein wichtiger Faktor die Herausforderung, etwas zu bauen, das für viele Menschen hilfreich ist. Auch der Reiz und die Neugierde etwas Neues zu schaffen, war ein großer Ansporn, das Projekt “Tractive” in Angriff zu nehmen.

Das kann ich mir vorstellen! Habt ihr von Beginn an Vollzeit an Tractive gearbeitet oder war eure Idee anfangs ein “Nebenprojekt”?

Michael L.: Ich erinnere mich noch gut an unser erstes Gründer-Meeting an einem Feiertag im Mai, da wir unter der Woche ja noch unseren damaligen Jobs nachgingen. Zwei Wochen später arbeiteten wir bereits Vollzeit an unserer Idee.

Michael T.: Ja genau! Tractive war nur ganz am Anfang ein Nebenprojekt. Denn als klar war, in welche Richtung wir gehen wollen, hat sich schnell gezeigt, dass wir Vollzeit daran arbeiten wollen.

Michael H.: Das stimmt. Ein Unternehmen von Grund auf neu aufzubauen erfordert 100%-igen Fokus! Als Nebenprojekt hätte das nicht funktioniert.

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Verstehe. Was waren die größten Herausforderungen, die ihr beim Gründen eures eigenen Unternehmens erlebt habt?

Michael H.: Ein paar Herausforderungen gab es vor allem bei der Unternehmensgründung selbst. Leider ist das Aufsetzen einer GmbH in Österreich – im Gegensatz dazu, wie es oft suggeriert wird – ein bürokratischer Hürdenlauf. Dabei wird viel Geld, Energie und Zeit verbrannt, die man zu diesem Zeitpunkt für die Produktentwicklung benötigen würde. Auf Produktebene war die größte Herausforderung sicherlich die Entwicklung der Hardware. Es gab kein vergleichbares Produkt in dieser Größe und die technologischen Grenzen mussten bis ans letzte Ende ausgereizt werden.

Michael T.: Das war sicher eine der größten Herausforderungen. Für mich war es aber auch besonders wichtig das richtige Team zu finden und die finanziellen Mittel aufzustellen.

Ab wann wart ihr euch dann sicher, dass Tractive ein erfolgreiches Unternehmen wird?

Michael L.: Wir waren eigentlich von Beginn an fest vom Erfolg von Tractive überzeugt. Zweifel standen nie im Raum. Ein wesentlicher Schlüssel dazu war und ist sicherlich das tolle Team, das wir rund um Tractive aufgebaut haben. Schon sehr früh hielten wir nach den besten “Matches” Ausschau, was wir bis heute beibehalten haben. Das ist vor allem an der Schlagkräftigkeit, aber auch am Spaß und Zusammenhalt im Team erkennbar!

Michael H.: Das stimmt, die Überzeugung war von Anfang an da. Wir haben von vielen Tierbesitzern gehört, dass es Bedarf an einem Ortungsgerät für Tiere gibt und dieser Markt kaum bedient wird. Nachdem wir auch wussten, dass wir eine technische Lösung entwickeln können, die besser als jedes andere Produkt auf dem Markt ist, war es eine Frage der Umsetzung.

Okay, zur letzten Frage: Was würdet ihr angehenden Gründern raten, um ihre Idee erfolgreich umzusetzen?

Michael L.: Eine Idee allein zu haben reicht noch lange nicht – der erste Schritt ist der Wichtigste. Just do it! Wenn das dann noch etwas ist, was man inhaltlich wirklich gerne macht, ist man schon auf einem sehr guten Weg.

Michael H.: Da hast du recht! Vor allem ist es auch wichtig auf die Kunden zu hören. Das Wichtigste ist, möglichst schnell erste Prototypen zu entwickeln und Feedback von Kunden einzuholen. Wenn man dieses Kundenfeedback in das Produkt einarbeitet, wird es mit jeder Überarbeitung besser.

Michael T.: Außerdem darf man die Wichtigkeit eines guten Netzwerks nicht unterschätzen. Dazu lernt man am besten auf diversen Networking-Events Experten kennen und findet heraus, ob die Idee realisierbar ist bzw. ob dafür ein Markt existiert. Sehr wichtig ist es dann, sich von kleinen Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen zu lassen.

Romana

Romana

Romana studiert Betriebswirtschaft und unterstützt als Praktikantin das HR Team von Tractive. Über ihre Erlebnisse rund um ihre Praktikumszeit berichtet sie in der HR Kategorie @tractive. Abwechslung zu Studium und Arbeit findet sie in Musik und Fußball.

4 Gedanken zu „Für das Start-up-Leben geboren

  1. Ich habe vor 3 Monaten einen Strassenhund von Korfu aufgenommen. Nachdem sie mehrmals ausgebüchst war, habe ich mich für Tractiv entschieden. Das hat ihr das Leben gerettet ! Sie hatte sich mit einer Langlaufleine um einen Baum gewickelt und ich hätte sie dort nicht gesucht.
    Tractiv hatte mich punktgenau zu meinem Hund geführt.
    Danke !

    1. Hallo Andrea,

      Super dass dir unser GPS Gerät helfen konnte. Nun ist dein Vierbeiner immer sicher unterwegs und kann sich hoffentlich von ihren bisher schwierigen Lebensumständen erholen.
      Ich wünsche auch Alles gute!

      Liebe Grüße,
      Simone

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