Jagdverhalten beim Hund

Jagd und Hund – das Jagdverhalten beim Hund

Jeder Hund jagt gerne – das ist auch normal. Dennoch können plötzliches Weglaufen, Aufspüren oder Töten von Wild für jeden Besitzer zu einem großen Problem werden. Wie du das Jagen in den Griff bekommst, zeigen wir dir im folgenden Beitrag.

Das Jagdverhalten beim Hund

Der Jagdinstinkt ist angeboren und gehört deshalb zum normalen Hundeverhalten. Für Raubtiere ist die Jagd überlebenswichtig, denn sie dient zur Nahrungsbeschaffung. Hundebesitzer kann dieser Instinkt jedoch zum Verhängnis werden. Zwar spielt die Beschaffung von Nahrung bei Haushunden keine Rolle, dennoch kann der Vierbeiner aufgrund der Rasse entsprechendes Jagdverhalten zeigen. Diese unterschiedliche Intensität ist auch auf die Züchtung zurückzuführen, denn dadurch wurde der Jagdinstinkt bei einigen Rassen gefördert und bei anderen gesenkt.

Jagdhunderassen

Es gibt mehrere Hunderassen, die sehr intensives Jagdverhalten zeigen und auch als Jagdhelfer des Menschen eingesetzt werden. Diese wurden in der Zucht natürlich besonders gefördert. Deshalb ist es für neue Hundebesitzer wichtig zu wissen, in welcher Kategorie sich der eigene Hund befindet, um dies bei der Erziehung berücksichtigen zu können.

Beispiele für Jagdhunde:

Der Erdhund (z.B. Dackel oder kleiner Terrier) soll Füchse und Dachse im Bau stellen oder heraustreiben. Deshalb muss er selbstständig, also ohne Kommando, arbeiten.

Der Laufhund (z.B. Beagle) soll ein etwas größeres Gebiet selbstständig durchsuchen und auch aufgestöbertes Wild lautstark hetzen.

Der Stöberhund (z.B. Spaniel) soll Wild aus Schilf heraus zum Jäger treiben.

Besitzt dein Hund eine ausgeprägte Jagdleidenschaft, brauchst du mit Sicherheit mehr Geduld und Konsequenz wie manch andere Hundehalter, sowie eine gesunde Portion Realismus. Die meisten Probleme sind nicht in kurzer Zeit zu lösen und auch nicht zu hundert Prozent – ein kleines Restrisiko wird immer bleiben. Eine einzige sichere Methode, um deinem Hund das Jagen abzugewöhnen, gibt es leider nicht. Dennoch können wir dir Tipps geben, wie du das Jagen in den Griff bekommst.

Wie du das Jagen in den Griff bekommst

Wenn du das Jagdproblem in den Griff bekommen möchtest, musst du zuerst Managementmaßnahmen treffen, denn der Erfolg sowie der Spaß am Jagen müssen vermieden werden. Dafür kannst du z.B. erstmal auf Waldspaziergänge in der Dämmerung verzichten oder auch den Hund immer an die Leine nehmen, wenn du dich einem Gebiet näherst, in dem vermehrt mit Wild zu rechnen ist. Zudem kannst du dir auch Gedanken über weitere Hilfsmittel machen wie z.B. Halsband oder Brustgeschirr, später auch eventuell Schleppleine.

Für das erste Training ist es oft erforderlich, dass sich dein Vierbeiner nicht all zu weit von dir entfernt. Deshalb wäre es von Vorteil eine Leine zu wählen, die mehrfach verstellbar ist und sowohl der Größe als auch der Zugkraft angepasst werden kann. Auch die Schleppleine muss in Dicke und Größe dem Hund entsprechen. Vor dem Jagdtraining kannst du den Umgang damit üben.

Um jagdbegeisterte Hunde kontrollieren zu können, sind vor allem die Signale Aufmerksamkeit und Rückruf wichtig. Erst wenn diese Befehle gut funktionieren, kannst du mit anderen Übungen beginnen wie z.B. dem Radiustraining. Dabei wird der Hund insofern trainiert, dass er sich nicht über einen bestimmten Radius hinaus von dir entfernt.

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