Mensch und Hund: Das harmonische Zusammenleben

Jeder Mensch hat das berechtigte Bedürfnis nach einem möglichst harmonischen Zusammenleben mit seinem Vierbeiner. Dennoch...

Jeder Mensch hat das berechtigte Bedürfnis nach einem möglichst harmonischen Zusammenleben mit seinem Vierbeiner. Dennoch liegt die Verantwortung beim Menschen, Respekt zu zeigen und den Hund als das zu sehen, was er ist – nämlich ein Hund. Doch welche Regeln müssen jetzt von beiden Seiten beachtet werden, damit ein harmonisches Zusammenleben zwischen Mensch und Hund tatsächlich funktioniert?

Wir Menschen vermitteln dem Hund oft unbewusst falsche Botschaften und wundern uns danach, warum sich unser Vierbeiner merkwürdig verhält. Oft interpretieren wir das Verhalten unseres Lieblings auch falsch, weshalb es zu weiteren Missverständnissen zwischen Mensch und Hund kommt. Damit Fehlinformationen gar nicht erst entstehen, können folgende Kommunikationsregeln konsequent beachtet und eingehalten werden:

Animiere die gesamte Familie mitzumachen

Vor allem für Familien ist es ganz wichtig, dass sich jedes Familienmitglied von Anfang an gegenüber dem Hund gleich verhält. Wenn einer etwas erlaubt, dass der andere wenige Minuten später wieder verbietet, führt das zu Verwirrung und Verunsicherung beim Hund. Zunächst weiß er gar nicht mehr, was er tun darf und was nicht und wird sich somit das aussuchen, was ihm am besten gefällt. Gelten in der Familie unterschiedliche Regeln, wird die Botschaft vermittelt, dass im Rudel Chaos herrscht und sich weder Frauchen noch Herrchen im Griff haben. Das kann wiederum zu Rangordnungsproblemen in einer späteren Lebensphase führen.

Jedes Familienmitglied muss sich dem Hund gegenüber gleich verhalten.

Akzeptiere den Ruheplatz deines Hundes

Bereits zu Beginn solltest du deinem Hund einen Schlafplatz suchen, der sich in der Nähe der Familie befindet und ihm dennoch ruhige Stunden ermöglicht. Dieser Bereich sollte von jedem Familienmitglied akzeptiert werden. Vor allem Welpen brauchen sehr viel Ruhe und sollten während ihrer Schlafphasen nicht geweckt werden, da dies für ihre weitere Entwicklung sehr wichtig ist. Zudem vermittelt Ruhe ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens.

Richte Tabuzonen für deinen Vierbeiner ein

Weniger dominante Hunde werden es nicht ausnützen, wenn sie auf die Couch oder ins Bett dürfen. Bei dominanten Hunden ist dies schon wieder anders zu betrachten, denn sie werden regelrecht aufsässig, wenn sie zu viele Privilegien genießen, wie es beispielsweise bei Terrier und Pinscher der Fall ist. Deshalb ist es sehr wichtig, dass du auch Tabuzonen für deinen Vierbeiner einrichtest. Welcher Platz für deinen Hund tabu sein soll und welcher nicht, kannst du als Hundebesitzer selbst entscheiden, da du deinen Liebling am besten kennst.

Lobe deinen Liebling für erwünschtes Verhalten

Richtig loben ist in der Beziehung zwischen Mensch und Hund sehr wichtig. Freue dich sofort und mit hoher Stimme über erwünschtes Verhalten deines Vierbeiners. Das Lob kann nicht nur verbal erfolgen, sondern auch Streicheleinheiten und Leckerlis sind erlaubt. Legt dein Hund jedoch ein Fehlverhalten an den Tag, dann ignoriere dieses Verhalten und beginne nicht zu schimpfen! Denn dadurch bekommt dein Vierbeiner auch die gewünschte Aufmerksamkeit. Die Erziehung des Hundes beginnt natürlich schon im Welpenalter, denn jeder Hundebesitzer sollte nicht nur die Hundeschule mit seinem Liebling besuchen, sondern auch die goldenen Regeln der Hundeerziehung beachten, damit ein harmonisches Zusammenleben zwischen Mensch und Hund lange Spaß macht.

 

 

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