4 essentielle Tipps für das Radfahren mit Hund

15. November 2019

Für dich bedeutet Radfahren Entspannung pur oder du kannst dich dabei komplett auspowern? Vor allem...

4 essentielle Tipps für das Radfahren mit Hund

Für dich bedeutet Radfahren Entspannung pur oder du kannst dich dabei komplett auspowern? Vor allem mit Hund? Doch halt – es gibt wichtige Tipps, die zu beachten sind! Wusstest du, dass das herkömmliche Radfahren mit Hund verboten ist? Ich kläre auf und gebe dir die ultimativen Tipps, damit du deine Radtouren mit Vierbeiner genießen kannst.

1. Was ist erlaubt beim Radfahren mit Hund?

Laut Straßenverkehrsordnung ist es verboten, den Hund an der Leine neben dem Rad mitlaufen zu lassen. Eine saftige Geldstrafe bis zu € 726 kann dir drohen.

Es gibt spezielle Fahrradstangen mit einer integrierten Feder, die am Rahmen beim Fahrrad fix montiert werden können. Sogenannte Dogrunner. Sie bieten deinem Hund und natürlich dir eine gewisse Bewegungsfreiheit. Im Notfall löst sich die Leine und so kannst du deinen Hund und dich vor schlimmeren Schäden schützen. Doch auch mit einem Dogrunner ist das Radfahren mit Hund in Österreich nicht erlaubt.

Wenn du dennoch mit deinem Hund Radfahren gehen möchtest, solltest du ihn ohne Leine rechts neben dem Fahrrad laufen lassen. Dafür benötigst du eine geeignete Strecke in einem Gebiet, in dem der Freilauf deines Hundes erlaubt ist, optimalerweise ein wenig befahrener Feldweg oder ein Waldweg. Zudem ist ein gewisser Grundgehorsam deines Hundes sowie langsames, intensives Training unabdinglich.

  • Laut StVO ist es in Österreich verboten, den Hund angeleint neben dem Fahrrad laufen zu lassen. Die Verwendung eines Dogrunners ist ebenso unzulässig.
  • Alternativ kannst du deinen Hund unangeleint neben dem Fahrrad laufen lassen, vorausgesetzt die Umgebungsbedingungen lassen dies zu.

Wenn du den Paragraphen nachlesen willst, findest du ihn hier, und zwar § 99 Absatz 3.

2. Ist dein Hund geeignet?

Ist dein Liebling geeignet für eine große Radtour? Bedenke, dass es für einen Vierbeiner sehr anstrengend sein kann. Hier sind die wichtigsten Kriterien für das Radfahren mit Hund: 

  • Bedenke Größe, Gewicht, Alter und die sportliche Verfassung deiner Fellnase.
  • Schaffe beim Fahrrad fahren eine gute Balance zwischen Beschäftigung, aktiver Bewegung und Ruhephasen.
  • Gib deinem Hund die Chance sein Geschäft zu verrichten und die Gerüche aufzusammeln.
  • Passe das Tempo an deinen Hund an.

Ein Chihuahua kann zum Beispiel nicht die Distanz laufen, wie ein Border Collie. Es soll deinem Hund Spaß machen – das ist das Wichtigste! Wenn dein Hund geeignet ist, dann beginne mit dem Training. Aber langsam. Auch du kannst nicht ungeübt einen Marathon laufen! Beginne mit kurzen Trainingseinheiten und steigere dich wöchentlich.

 

Radfahren mit Hund

3. Pausen, Hitze und die richtige Wegstrecke

  • Gönne deinem Hund Pausen und versorge ihn mit Wasser.
  • Achte darauf, dass du nicht zur Mittagszeit oder an besonders heißen Tagen Rad fährst.
  • Suche nach einer Radtour, wo viel Abwechslung aus schattigen und sonnigen Plätzen ist.
  • Außerdem ist es besonders wichtig, dass du eine Radstrecke auswählst, die hundefreundlich ist.
  • Vermeide zu stark befahrene Autostrecken, denn so vermeidest du Stress und das Unfallrisiko.

Selbst wenn du alle nötigen Vorkehrungen getroffen hast, solltest du stets auf Notfallsituationen vorbereitet sein. Um deinen Hund im Falle eines Unfalls oder einer unvorhersehbaren Situation, in der er die Flucht ergreift, jederzeit orten zu können, empfehlen wir die Verwendung eines Tractive GPS Trackers.

4. Alternativen zum Radfahren

Wenn dein Hund aufgrund seiner Rasse oder sonstigen Gründen nicht aktiv bei deinen Radtouren dabei sein kann, kann er passiv in einem kleinem Körbchen mitfahren. Diese kann an der Lenkstange montiert sein.

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