Wandern mit Hund: Tipps & Tricks für Zweibeiner

13. September 2021

Eine sichere und erfolgreiche Wanderung mit Hund erfordert Planung. Ist dein Vierbeiner fit genug für die Route? Wie sieht es mit eurer Wander-Etikette und Ausrüstung aus? Hier erfährst du alles, was du beim Wandern mit deiner Fellnase beachten musst.

Zwei Wanderer mit Rucksack und Hund stehen auf einem Bergfelsen und genießen das Panorama

Bist du bereit zum Wandern mit Hund? Tolle Idee! Aber bevor du dich auf die Socken machst, solltest du dich gründlich vorbereiten. Du brauchst die richtige Ausrüstung, solltest fit sein und die richtigen Sicherheitstipps und Vorsichtsmaßnahmen vor und während einer Tour mit Vierbeinern kennen. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über das Wandern mit deinem Hund wissen musst. Hast du auch vor, ein bisschen Trail-Running einzulegen? Schau dir unseren Leitfaden für die besten Laufhunde an, um zu sehen, ob dein Kumpel ein geeigneter Begleiter ist.

Do’s und Don’ts beim Wandern mit Hund

  • Nimm deinen Hund an die Leine. ✅
  • Packe ausreichend Wasser und Futter ein. ✅
  • Stelle sicher, dass dein Hund fit genug für die Wanderung ist. ✅
  • Statte deinen Hund mit einem GPS-Tracker aus, falls er wegläuft. ✅
  • Lass deinen Hund nicht aus den Augen. ❌
  • Überfordere deinen Hund nicht – behalte sein Energie-Level und Verhalten im Auge. ❌

Warum Hunde großartige Wandergefährten sind

Für Hunde- und Naturliebhaberinnen gibt es nur wenige Dinge, die mehr Spaß machen, als ein Outdoor-Abenteuer mit Fellfreunden zu teilen: Mit ihren Hunden, die die besten Wanderkameraden sind. Warum? Zum einen heben sie die Stimmung (und machen gute Laune), zum anderen machen sie dich (anscheinend) attraktiver und zugänglicher. Falls dir das wichtig ist. 😉

Im Allgemeinen ist dein Hund außerordentlich gut für dich. Laut den US-amerikanischen Centers of Disease Control and Prevention (CDC) kann regelmäßige Bewegung mit Haustieren den Blutdruck, den Cholesterinspiegel und die Triglyceride senken. Allein die Tatsache, dass du einen felligen Schützling hast, kann dein Glücksgefühl steigern, Einsamkeitsgefühle verringern und Stress abbauen.

Entdecke weitere Vorteile eines Hundes.

Braun-weißer Hund läuft durch den Wald mit seinem Frauchen auf den Fersen

Ist dein Hund bereit für eine Wanderung? Was du beachten solltest:

Genauso wie nicht alle Hunde zum Laufen geboren sind, eignen sich manche Hunde besser zum Wandern als andere. Beachte die folgenden Faktoren, wenn es darum geht, welche Rassen für Touren geeignet sind (und welche nicht).

Gesundheit & Fitness

Berücksichtige zuallererst die Gesundheit und körperliche Verfassung deines Hundes, bevor du eine gemeinsame Wanderung unternimmst. Wenn dein Hund krank ist, Schmerzen hat, behindert ist oder unter Allergien leidet, solltest du anstrengende, lange Wanderungen vermeiden. Ein kurzer Spaziergang im Freien oder eine Runde im Hundepark (wenn er dazu in der Lage ist) könnte eine bessere Alternative sein.

Wenn dein Hund ein eingefallenes Gesicht hat – wie zum Beispiel bei Französischen Bulldoggen – solltest du daran denken, dass er mehr Schwierigkeiten mit der Atmung hat und deshalb anstrengende Wanderungen besser auslassen sollte. Auch übergewichtige oder untergewichtige Hunde haben auf dem Wanderweg ihre Schwierigkeiten.

Wenn dein Hund trainiert und in guter Verfassung ist, steht einer Wanderung nichts im Wege.

Alter & Größe

Alter und Größe sind weitere wichtige Faktoren, die du beim Wandern mit Hund berücksichtigen solltest.

Fast jede Hunderasse, die über 15 Kilo wiegt, kann ein guter Wanderhund sein. Das bedeutet nicht, dass kleine Hunde dich nicht auf einer Wanderung begleiten können. Allerdings müssen sie viel mehr Schritte machen, um die gleiche Strecke zurückzulegen, und müssen eventuell öfters getragen werden. Es gibt natürlich einige Strecken, die jede Hunderasse bewältigen kann, und andere, die nur „echte Berghunde“ ausprobieren sollten. Für alles, was dazwischen liegt, musst du selbst entscheiden, ob dein Schützling die Wanderung bewältigen kann oder nicht.

Ältere Hunde können steife Gelenke oder Krankheiten haben, die ihre körperlichen Fähigkeiten oder ihre Energie einschränken und es schwieriger machen, Wanderrouten zu bewältigen. Für Hunde, die älter als 10 Jahre sind, solltest du die Tour einfach und dich – wenn überhaupt – an kürzere Wanderungen halten.

Auch Welpen und jüngere Hunde brauchen besondere Rücksicht. Zu viel Bewegung kann für Welpen sogar schädlich sein1. Abgesehen von mangelndem Gehorsamstraining kann das Wandern auf steilen, unebenen Pfaden die Entwicklung der Hüften, Schultern und anderer Gelenke eines Welpen beeinträchtigen. Außerdem können sie auf dem Weg überreizt werden und Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren. Deshalb ist von einer Wanderung mit Welpen und sehr jungen Hunden eher abzuraten.

Verhalten, Training & Rückruf

Vergewissere dich, dass dein Hund sich anderen gegenüber gut benimmt (vor allem gegenüber Kindern), seinen Jagdtrieb im Griff hat und auf dein Kommando hört, bevor ihr gemeinsam wandern geht.

Wenn dein Hund völlig untrainiert ist, grundlegende Kommandos nicht befolgt oder nicht weiß, wie man an der Leine geht, ist er nicht wirklich bereit für eine Wanderung. Wenn dein Hund nicht kastriert ist und jeder Hündin hinterherläuft, die er sieht, oder beim Anblick eines Eichhörnchens ausrastet, musst du beim Wandern besonders vorsichtig sein. Dasselbe gilt, wenn du einen besonders ängstlichen Hund hast. In jedem Fall kann ein GPS Tracker für Hunde auf jeder Wanderung mit deinem Hund ein Lebensretter sein.

Hier ist die Geschichte von Happy, dem Hund, der sich in den Bergen verlaufen hatte (und dank Tractive GPS gefunden wurde):

Ob er weglief, weil er ein Reh verfolgte oder nicht, ist mir immer noch nicht klar. Klar ist nur, dass er weg war. Dann erinnerte ich mich daran, dass Happy seinen GPS Tracker am Halsband trug. Ich schaltete sofort den LIVE-Modus ein und konnte mich nach und nach beruhigen, je näher ich seiner Position kam… da war Happy, der am Rande eines Berges Wasser aus einer Quelle schlürfte.

Sorgenfreiheit bestellen

Die besten Wanderhunde nach Rasse

Unter Berücksichtigung der oben genannten Faktoren und des individuellen Charakters jedes Hundes sind die besten Wanderhunde nach Rasse2 die folgenden:

  • Alaskischer Malamute
  • Australian Cattle Dog
  • Australian Shepherd
  • Beagle
  • Berner Sennenhund
  • Border Collie
  • Dalmatiner
  • Dobermann Pinscher
  • English Springer Spaniel
  • Deutscher Schäferhund
  • Deutsch Kurzhaar
  • Foxterrier
  • Jack Russell Terrier
  • Labrador Retriever
  • Portugiesischer Wasserhund (auch eine der wasserliebenden Hunderassen)
  • Rhodesian Ridgeback
  • Saluki
  • Siberian Husky
  • Pudel
  • Magyar Vizsla
  • Weimaraner

Hast du eine der oben genannten Hunderassen? Sind sie für eine sportliche Wanderung zu haben, oder scheuen sie eher das Abenteuer? Folge uns auf Instagram und lass es uns wissen! ⛰️🐕

Wie man sich auf das Wandern mit Hunden vorbereitet

Impfungen & Gesundheitschecks

Man weiß nie, was einem auf der Reise begegnet. Vergewissere dich daher, dass die Impfungen deines Hundes auf dem neuesten Stand sind, bevor du dich auf den Weg machst. Es ist auch eine gute Idee, deinen Hund von deinem Tierarzt untersuchen zu lassen, um sicherzustellen, dass er fit fürs Wandern ist.

Fragen, die du deinem Tierarzt stellen solltest:

  • Ist mein Hund körperlich bereit zum Wandern? Ist sein Immunsystem bereit?
  • Braucht er irgendwelche Impfungen oder vorbeugende Medikamente?

Wir werden weiter unten auf mögliche Gefahren auf dem Wanderweg eingehen, aber zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Hunde in der Natur Parasiten wie Zecken ausgesetzt sind, die sie krank machen können. Außerdem können sie sich auf dem Wanderweg mit Leptospirose und Giardien infizieren, was im schlimmsten Fall tödlich sein kann3. Vergewissere dich also, dass dein Hund über alle notwendigen Impfungen und Medikamente verfügt, bevor du dich auf den Weg machst.

Gehorsamkeitstraining

Bevor du deinen Hund auf seine erste Wanderung mitnimmst, solltest du sicherstellen, dass er nicht nur körperlich gut vorbereitet ist, sondern auch die notwendigen Grundkommandos kennt, die er braucht, um in den Bergen sicher zu sein. Dein Hund sollte Folgendes beherrschen:

  • Kommen, wenn du ihn rufst
  • Stehen bleiben, liegen bleiben, sitzen bleiben („Bleib“, „Platz“, „Sitz“)
  • Bei Fuß gehen
  • In der Nähe von wilden Tieren ruhig bleiben

Aber auch ein gut trainierter Hund kann ab und zu die Kommandos ignorieren und einem Eichhörnchen hinterherjagen. Achte also darauf, dass dein Hund sich sowohl an der Leine als auch freilaufend wohlfühlt, und rüste ihn mit einem GPS Tracker aus, damit du jeden seiner Schritte verfolgen kannst, auch wenn er wegläuft.

Sozialisierung

Wir sind uns sicher, dass dein Hund ein toller Gast auf jeder Party wäre. Aber bei all den schmalen (und potenziell gefährlichen) Wegabschnitten, die du mit anderen Wanderern teilen musst, ist es wichtig, dass dein Hund gut sozialisiert ist und weiß, wie er sich anderen Hunden und Menschen gegenüber verhalten muss. Wenn für deinen Vierbeiner aggressives oder übermäßig beschützendes Verhalten typisch ist, stellt er wahrscheinlich keinen guten Wanderkumpel dar.

Ausdauertraining

Genau wie du sollte auch die körperliche Fitness deines Hundes dem Schwierigkeitsgrad deiner geplanten Wanderung entsprechen. Beginne dein neues Hobby mit einer kleinen, leichten Wanderung von etwa einer Stunde und steigere die Zeit auf dem Wanderweg allmählich. Achte immer auf das Verhalten deines Hundes, um Signale zu erkennen. Ein hohes Energie-Level nach einer Wanderung ist ein Zeichen dafür, dass ihr beim nächsten Mal länger gehen könnt.

Wenn du eine Wanderung von sechs Kilometern geplant hast, dein täglicher Spaziergang mit deinem Hund aber nur eine lockere Runde um den Block ist, solltest du die Route überdenken. Wenn dein Hund nicht an lange Wanderungen gewöhnt ist, solltest du mit kürzeren Routen beginnen, bevor du dich an längere, schwierigere Strecken wagst.

Hundefreundliche Wanderwege

Fitter Hund? Check! Gut erzogener Hund? Check! Jetzt musst du nur noch die perfekte hundefreundliche Wanderroute finden. Informiere dich vor deiner Reise über örtliche Vorschriften, Bestimmungen und eventuelle Übernachtungsmöglichkeiten für dich und deinen Vierbeiner .

Bonus-Tipp: Wähle Wanderwege mit weichem, blatt- oder nadelbedecktem Untergrund. Diese sind am besten für empfindliche Hundepfoten geeignet. Vermeide Wege mit scharfen Steinen, abseits des Weges liegende Routen mit steilem Gefälle oder Oberflächen, die sehr heiß werden.

GPS Tracker für Hunde

Hellbraun-weiß gefleckter Hund mit GPS-Tracker am Halsband steht im Feld und blickt suchend umher

Zu guter Letzt empfehlen wir dir, bevor du mit deinem Hund wandern gehst, in einen Tractive GPS Dog Tracker zu investieren, um euer Abenteuer für dich entspannter zu gestalten. Selbst wenn dein Hund wegläuft, kannst du ihn im Handumdrehen wiederfinden – und musst dir keine Sorgen machen, dass er sich verirrt.

Lies hier die Geschichte einer Hundebesitzerin, die sich von Tractive GPS beim Wandern unterstützen lässt:

Der Tracker ist genial. Wir haben einen Podenco und gehen viel wandern. Wir haben das Gerät angeschafft nachdem unsere Hündin 4 Stunden im Wald verschwunden war. Mit dem Gerät fühlen wir uns sicher.

Bewertung des Trackers auf Trustpilot hinsichtlich Wanderungen mit Hund

Tractive GPS erforschen

Wanderausrüstung für Hunde

Du würdest sicher nicht ohne deine Bergschuhe, deine Wasserflasche oder deine Regenjacke auf eine Wanderung gehen. Warum sollte es also anders sein, wenn es um die Wanderausrüstung für deinen Hund geht? Hier ist eine Liste mit Dingen, die dein Liebling brauchen könnte:

Sicherheitsausrüstung

  • Halsband und ID-Tag: Neben dem Halsband solltest du auch darauf achten, dass dein Hund mit einem ID-Tag identifiziert werden kann – deine Telefonnummer sollte gut lesbar sein, damit man dich sofort anrufen kann, wenn dein entlaufener Schützling gefunden wurde.
  • Geschirr und Leine: Je nach Strecke musst du deinen Hund vielleicht die meiste Zeit an der Leine führen. Wähle eine leichte, aber robuste Leine oder ziehe eine freihändige Hüftleine in Betracht. Mit einem Geschirr wird das Laufen an der Leine für deine Fellnase bequemer.
  • GPS Tracker für Hunde: Wenn du in der Wildnis unterwegs bist, solltest du dich nicht auf einen Bluetooth-Gegenstandsfinder wie den Apple AirTag verlassen, um deinen verlorenen Hund zu finden. Er wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Stattdessen kannst du mit dem Tractive GPS Dog Tracker jeden Schritt deines Vierbeiners in Echtzeit verfolgen. Und mit dem Aktivitätstracking kannst du dir Fitnessziele setzen und die Aktivität deines vierbeinigen Wanderers mit der anderer Hunde vergleichen.
  • Sicherheitslicht: Dieser oft übersehene Gegenstand kann dir helfen, deinen Hund jederzeit im Auge zu behalten, egal ob nach Sonnenuntergang oder während einer nächtlichen Pinkelpause. Du kannst auch ein reflektierendes Hundehalsband oder eine reflektierende Weste verwenden, um die Sichtbarkeit zu erhöhen.

Gesundheit & Ernährung

  • Wasser und Napf: Nimm frisches Wasser mit (mindestens 250 ml pro Hund und Wanderstunde4) und einen leichten, zusammenklappbaren Wassernapf. Du kannst deinem Hund auch beibringen, aus einer Flasche zu trinken, während du ihm einschenkst. So oder so, sorge dafür, dass dein Hund hydriert bleibt. Du kannst auch herausfinden, wie viel Wasser dein Hund am Tag braucht.
  • Futter: Nimm gesunde Snacks mit, die du deinem Hund anbieten kannst. Wenn du sie regelmäßig in kleinen Mengen fütterst, hältst du ihre Energie hoch und vermeidest Unwohlsein, das durch einen vollen Bauch entstehen kann.
  • Erste-Hilfe-Set: Dieses Must-Have sollte Pinzetten, Wunddesinfektionsmittel, Verbände, Pflaster und spezielle Medikamente enthalten, die dein Hund braucht. Erkundige dich in deiner Tierklinik, was du einpacken solltest.
  • Hundeschuhe: Sie können die Pfoten deines Hundes schützen, wenn das Gelände rau, heiß oder eisig ist. Hundeschuhe minimieren das Verletzungsrisiko für die Pfoten deines Hundes während einer Wanderung. Außerdem beugen sie wunden Pfoten vor, vor allem, wenn dein Vierbeiner zum ersten Mal wandert. Achte darauf, dass dein Hund daran gewöhnt ist, sie zu tragen, und besorge dir Hundeschuhe mit gutem Halt.
  • Hunderegenmantel: Ein Hunderegenmantel mag auf den ersten Blick albern erscheinen, aber er kann eine wichtige Rolle dabei spielen, Erfrierungen bei regnerischem Wetter zu verhindern.

Weitere Ausrüstung

  • Hunderucksack: Das ist eine Art Rucksack, den dein felliger Freund auf der Wanderung tragen kann, um einen Teil der Ausrüstung mitzunehmen. Achte darauf, dass der Rucksack deinem Hund richtig passt und einen Tragegriff hat (damit du ihn bei Bedarf in der Nähe hast).
  • Hundehandtuch: Auf deiner Wanderung wird dein Hund höchstwahrscheinlich schlammig, nass oder beides werden. Halte ein Wanderhandtuch bereit, um schlammige Pfoten zu reinigen und gleichzeitig dein Zelt sauber zu halten.
  • Hundebett: Wenn du über Nacht im Wald zeltest, solltest du überlegen, wie dein Hund am besten schläft. Vielleicht musst du in ein größeres Zelt oder eine Bettdecke für deinen Hund investieren.
  • Nagelknipser: Schneide die Krallen deines Hundes regelmäßig, damit sie nicht dein Zelt oder andere Wanderausrüstung zerstören.
  • Spielzeug: Das ist optional, kann aber auf einer langen Reise mit deinem Schützling sehr nützlich sein. Nimm einen Ball, eine Frisbee, ein Stoffspielzeug zum Tauziehen oder ein Kauspielzeug mit, damit der Spaß nicht zu kurz kommt.

Gefahren beim Wandern mit Hund

Rötlich-braun-weißer Hund läuft hechelnd durch den Wald

Genau wie du kann auch dein Hund auf dem Wanderweg Gefahren begegnen. Und während du es vielleicht besser weißt, ist sich dein Hund der potenziellen Gefahren wahrscheinlich nicht bewusst. Deshalb ist es am besten, wenn du immer weißt, wo sich dein Hund aufhält, um ihn so vor diesen Wandergefahren schützen zu können:

😮💨 Erschöpfung: Dies ist eine der häufigsten Gefahren beim Wandern mit Hunden. Beobachte die Atmung, die Herzfrequenz und das Verhalten deines Hundes, um sicherzugehen, dass er sich nicht zu sehr anstrengt. Hinken oder ein schneller Herzschlag können ein Zeichen dafür sein, dass ihr mehr Pausen einlegen oder die Wanderung früher beenden müsst.

Zeichen für wichtige InformationZeichen für wichtige InformationZeichen für wichtige InformationZeichen für wichtige InformationZeichen für wichtige InformationProfi-Tipp: Benutze einen GPS Tracker mit Aktivitätstracking, um die durchschnittliche tägliche körperliche Aktivität deines Hundes in Minuten zu ermitteln. Wenn du diese Zahl weit überschreitest, kann es sein, dass dein Hund über seine körperlichen Fähigkeiten hinausgeht und eine Pause braucht.Zeichen für wichtige Information

⛈️ Wetter: Winterliches Wanderwetter wie Schnee und Eis kann für Hundepfoten beschwerlich sein und im Extremfall sogar zu Unterkühlung (Erfrierung) führen. Auch hohe Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung bergen Risiken wie Hitzschlag und Sonnenbrand. Und für den Fall, dass dein Hund durch Blitz oder Donner erschreckt wird, solltest du für den Notfall vorbereitet sein (mit einem GPS Tracker für Hunde kannst du deinen Liebling sofort wiederfinden, falls er weggelaufen ist). Nimm ein Handtuch und/oder eine Hunderegenjacke mit, damit dein Hund bei Regen trocken bleibt.

🌿 Wilde Pflanzen: Auch wenn sie harmlos erscheinen, solltest du daran denken, dass einige Wildpflanzen eine ernsthafte Gefahr für deinen Hund darstellen können. Von Grannen bis hin zu Giftefeu und anderen toxischen oder reizenden Pflanzen: Tu dir und deinem Liebling einen Gefallen und lass deinen Hund nicht auf Wildpflanzen herumkauen.

🍄 Giftige Pilze: Genau wie Pflanzen können auch einige Pilze für Hunde giftig sein. Um zu verhindern, dass dein Hund Wildpilze frisst, musst du ihn immer im Auge behalten. Oder du bringst ihm vor der Wanderung noch schnell bei, extra gehorsam zu sein.

🥵 Hitzschlag: Ein Hitzschlag bei Hunden tritt auf, wenn ihre Körpertemperatur 41°C oder mehr erreicht und sie sich nicht mehr abkühlen können. Dies kann tödlich enden, also achte auf Folgendes:

  • Wähle einen kühlen Tag für die Wanderung mit deinem Hund.
  • Bewege dich auf Wegen, die Schatten spenden.
  • Reduziere das Aufhalten in der direkten Sonne auf ein Minimum.
  • Lege immer wieder Pausen ein.
  • Gib deinem Hund reichlich kühles Wasser zu trinken.

Hol dir mehr Tipps, wie du deinen Hund im Sommer abkühlen kannst.

🐍 Wildtiere: Dazu gehören wilde Tiere wie Bären, giftige Schlangen, Wölfe, Füchse etc. (je nach Region), aber auch kleine Schädlinge wie Flöhe und Zecken. Schütze deinen Hund vor Krankheiten oder Verletzungen, indem du ihn an der Leine führst und auf dem Weg hältst.

🦠 Gefahren im Wasser: Auch Gewässer können Risiken für deinen Hund darstellen. Kann deine Fellnase schwimmen? Gibt es starke Unterströmungen? Bakterien in natürlichen Gewässern können eine Infektionsquelle für Hunde sein, und die Symptome treten oft erst Wochen später auf. Um sicher zu gehen, solltest du Trinkwasser, das eventuell verschmutzt sein könnte, behandeln, bevor du deinen Hund trinken lässt.

🏔️ Klippen und gefährliche Pfade: Wenn du so gerne wanderst wie wir, bist du wahrscheinlich mit großen Höhen vertraut. Dein Hund wird jedoch nicht so aufmerksam und vorsichtig sein wie du. Lass deinen Vierbeiner also immer angeleint, wenn die Gefahr besteht, dass er abstürzen könnte – was bei einer Bergwanderung häufiger vorkommt, als du vielleicht denkst. Außerdem solltest du niemals mit deinem Hund klettern gehen, weil es einfach zu gefährlich und nicht artgerecht ist.

Geköderte Fallen für Wildtiere: Dein Hund könnte auf Fallen stoßen, die für Wildtiere aufgestellt wurden, wenn er sich zu weit vom Weg entfernt. Ebenso solltest du deinen Hund an deiner Seite haben, um Begegnungen mit Jäger:innen in der Jagdsaison zu vermeiden.

Hundebesitzer sitzt mit Rucksack und Hund auf dem Schoß in der Wiese auf einem Ast

Benimmregeln & abschließende Tipps für Wandern mit Hund

Hier sind noch ein paar Dinge, die du beachten solltest, einschließlich der Etikette für Wanderungen mit Hunden:

  • Achte darauf, dass du einen Wanderweg auswählst, auf dem Hunde erlaubt sind.
  • Wenn dein Hund zum ersten Mal wandert, solltest du mit kurzen Touren beginnen, um ihn nicht zu überfordern.
  • Halte dich an die Leinenpflicht und achte darauf, dass freilaufende Hunde andere Wanderer erschrecken können.
  • Lass anderen Wanderern den Vortritt und behalte deinen Hund an deiner Seite, während du sie vorbeilässt – man weiß nie, wer Angst vor Hunden haben könnte.
  • Vermeide gefährliche Pfade mit steilen Klippen oder Kletterpassagen.
  • Mache oft Pausen für Wasser und Snacks.
  • Verwende einen Tractive GPS Tracker für Hunde, damit du immer weißt, wo sich dein Liebling gerade aufhält.
  • Halte dich von Gebieten fern, die stark von Reitern und Mountainbikern frequentiert werden.
  • Geh behutsam vor – lass nicht zu, dass die Neugier deines Hundes die örtliche Tierwelt schädigt.
  • Nimm den Müll, den du hinterlässt, wieder mit! Hebe ihn auf oder vergrabe ihn, falls es sich um Kompostierbares handelt. Lass niemals Plastiktüten oder Verpackungen in der Natur zurück!
  • Hinterlasse nur Pfotenabdrücke, kein Chaos!

So, jetzt weißt du alles, was du über das Wandern mit Hunden wissen musst. Wir haben die wichtigsten Tipps für Wanderungen mit deiner Fellnase, die grundlegende Wanderausrüstung für Hunde, die Vorbereitung auf deinen Trip, Gefahren auf dem Weg und vieles mehr behandelt. Bleibt nur noch die Frage: Wann geht’s los?

PS: Verwende den Hashtag #tractive, um deine Wanderabenteuer mit uns auf Instagram zu teilen. Wir würden gerne sehen, wohin ihr zusammen geht! 😍


Fandest du diesen Leitfaden nützlich? Dann teile ihn mit wanderbegeisterten Freund:innen!

Immer wissen, wo dein Hund ist

Weitere interessante Beiträge

Weitere Artikel