Leinenführigkeit beim Hund trainieren

13. August 2018

Ständig zieht dein Hund an der Leine, doch nicht nur die Leine, auch eure Beziehung...

Leinenführigkeit beim Hund trainieren

Ständig zieht dein Hund an der Leine, doch nicht nur die Leine, auch eure Beziehung steht unter Spannung. Das ewige Gezerre kostet euch viel Kraft und Nerven, sodass euch beiden bald die Lust am gemeinsamen Gassigehen vergehen wird. Der Stress überträgt sich auf den Hund und ihr schaukelt euch gegenseitig hoch. Deshalb ist es wichtig, die Leinenführigkeit früh und konsequent zu trainieren, sodass ihr beide etwas Positives mit Leine und Halsband verbindet.

Die häufigsten Missverständnisse bei der Leinenführung von Hunden

Bei der Leinenführigkeit kommt es sehr schnell zu Missverständnissen, weil der Hund durch Erfolgserlebnisse und Bestärkung sehr schnell lernen kann:

  1. Missverständnis: Je fester er an der Leine zieht, desto schneller kommt er ans Ziel
  2. Missverständnis: Der Mensch reagiert auf alles, was der Hund tut. Der Vierbeiner schnuppert und du wartest. Der Vierbeiner zieht und du folgst ihm überall hin
  3. Missverständnis: Um dich vor anderen zu verteidigen, muss er noch stärker an der Leine ziehen, sobald andere Artgenossen in der Nähe sind
  4. Missverständnis: Dein Hund glaubt wirklich dass deine einzige Aufgabe ist, den Karabiner der Leine zu öffnen, damit er endlich in den Wald düsen kann. Doch falsch gedacht! Du musst deinen Hund aufklären und ihm zeigen, dass das absolut nicht der Fall ist!

Wusstest du, dass es gewisse Zeiten im Jahr gibt, wo eine Leinenpflicht für Hunde herrscht?

Locker und mit Leckerlis trainieren

Du solltest versuchen, dass dein Hund von Anfang an Vertrauen zur Leine hat und immer ein positives Ereignis damit verbindet. Dabei helfen vor allem Leckerlis und ernstgemeintes Lob. Am besten verwendest du für das Training mit Leine ein passendes Geschirr, damit du seinen Hals schonen kannst. Außerdem sollte dein Vierbeiner hungrig sein, damit die Leckerlis auch wirken. Nimm die Leine in deine rechte Hand und belohne ihn mit der linken Hand.

Mit Schnalzen und Leckerlis kannst du die Aufmerksamkeit deines Hundes wecken.

Mit Schnalzen und Leckerlis kannst du seine Aufmerksamkeit wecken. Vergiss dabei nicht, dass du ihn lobst, für jeden Blick zu dir an lockerer Leine. Sobald seine Aufmerksamkeit nachlässt, kannst du ganz einfach die Richtung wechseln. Sobald dein Hund wieder ganz bei dir ist, gibt es Lob und Belohnung. Rucken an der Leine ist nicht sinnvoll, da dein Vierbeiner ansonsten negative Erlebnisse damit verbindet. Das Training mit deinem Liebling kann sehr mühsam sein, aber nur so lernt er, dass das Ziehen nichts angenehmes für dich ist.

 

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